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Tesla steigt in S&P 500 auf – Musk mit absurden Ideen

Von afp, rtr
Aktualisiert am 21.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Tesla-Chef Elon Musk: Er erwägt, das Firmenvermögen des Autobauers in Bitcoin umzuwandeln.
Tesla-Chef Elon Musk: Er erwägt, das Firmenvermögen des Autobauers in Bitcoin umzuwandeln. (Quelle: UPI Photo/imago-images-bilder)
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Die Aktie des E-Autobauers Tesla ist ab Montag im wichtigen US-Index S&P 500 gelistet. Konzernchef Elon Musk treiben derweil andere Gedanken um.

Der Elektroauto-Hersteller Tesla ist ab Montag Teil des prestigeträchtigen Aktienindex S&P 500, der die größten börsennotierten US-Unternehmen umfasst und auch für viele Indexfonds (ETFs) eine wichtige Rolle spielt. Der Indexbetreiber S&P Dow Jones Indices hatte im November mitgeteilt, dass Tesla ab dem 21. Dezember aufgenommen wird. Bedingung für eine Aufnahme ist unter anderem Profitabilität über mehrere Quartale hinweg.

Die Tesla-Aktie hat im Jahresverlauf einen außergewöhnlichen Boom erlebt. Inzwischen ist das Unternehmen von Firmenchef Elon Musk trotz der vergleichsweise geringen Produktionszahlen vom Börsenwert her mehr wert als die Konkurrenten General Motors, Ford, Toyota, Honda, Fiat Chrysler und Volkswagen zusammen. Die bevorstehende Aufnahme in den S&P 500 hatte den Papieren zuletzt weiteren Auftrieb beschert.

  • Aktueller Kurs: Wo steht die Tesla-Aktie im Moment?

Musk will Firmenvermögen in Bitcoin umwandeln

Tesla-Chef Elon Musk hat derweil andere Gedanken im Kopf. Musk erkundigte sich nach der Möglichkeit, das Firmenvermögen des Elektroautobauers von Dollar in Bitcoin umzuwandeln, wie ein Austausch zwischen dem E-Auto-Pionier und Michael Saylor, Konzernchef des Softwareherstellers MicroStrategy, auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ergab.

"Wenn Sie Ihren Aktionären einen Gefallen in Höhe von 100 Milliarden Dollar tun wollen, konvertieren Sie die Tesla-Bilanz von Dollar in Bitcoin", schlug Saylor in einem Tweet dem Unternehmer vor. Musk würde damit ein starkes Signal an Firmen im S&P 500 senden, die dann seinem Beispiel folgen würden.

Auf Musks Nachfrage, ob Transaktionen in dieser Größenordnung überhaupt möglich seien, antwortete Saylor, dass er in den vergangenen Monaten über 1,3 Milliarden Dollar in Bitcoin gekauft habe und bot Musk an, ihm seine Investitionsstrategie für die Digitalwährung zu verraten.

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