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Zweite Corona-Welle dr├╝ckt deutlich auf Kauflust

Von rtr
Aktualisiert am 22.12.2020Lesedauer: 2 Min.
K├Âlner Innenstadt im Dezember (Symbolbild): Die zweite Infektionswelle dr├╝ckt auf die Konsumlaune der Deutschen.
K├Âlner Innenstadt im Dezember (Symbolbild): Die zweite Infektionswelle dr├╝ckt auf die Konsumlaune der Deutschen. (Quelle: Manngold/imago-images-bilder)
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Die Deutschen gehen wegen hoher Corona-Infektionszahlen mit schlechter Stimmung ins Jahr 2021: Das Konsumklima hat sich deutlich eingetr├╝bt.

Die deutschen Verbraucher gehen angesichts der nicht abebben wollenden zweiten Corona-Welle mit gedr├╝ckter Stimmung ins neue Jahr. Das Konsumklima f├╝r Januar f├Ąllt so tr├╝b aus wie seit einem halben Jahr nicht mehr, fanden die N├╝rnberger GfK-Marktforscher in ihrer am Dienstag ver├Âffentlichten Umfrage unter 2.000 Teilnehmern heraus. Das Barometer gab um 0,5 auf minus 7,3 Punkte nach.

"Mit dem harten Lockdown und dem Schlie├čen der meisten Gesch├Ąfte hat das Konsumklima einen weiteren R├╝ckschlag zu verkraften", sagte GfK-Experte Rolf B├╝rkl. Die Konjunkturerwartungen und die Bereitschaft zu gr├Â├čeren Anschaffungen legten zwar zu, doch rechnen die Verbraucher mit Abstrichen bei den Einkommen.

Letzteres k├Ânnte daran liegen, dass viele Einzelhandelsgesch├Ąfte geschlossen werden mussten, was in den kommenden Wochen etwa zu sp├╝rbar mehr Kurzarbeit f├╝hren d├╝rfte. "Dies f├╝hrt bei den betroffenen Besch├Ąftigten zu Einkommenseinbu├čen", hie├č es. Zudem sei zu bef├╝rchten, dass noch mehr Unternehmen insolvenzgef├Ąhrdet werden k├Ânnten. "Dies verst├Ąrkt die Angst vor Jobverlust und belastet die Einkommensaussichten."

Rasche Trendwende ist nicht in Sicht

Eine rasche Trendwende erwarten die Forscher nicht. "Es ist zu bef├╝rchten, dass auf das Konsumklima in den kommenden Wochen eine sehr schwierige Phase zukommen wird", sagte B├╝rkl. "Eine Entspannung beziehungsweise Erholung kann es sicherlich erst dann geben, wenn die Infektionszahlen so weit gesunken sind, dass die harten Beschr├Ąnkungen wieder gelockert werden k├Ânnen."

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Gastronomie, Freizeit- und Kulturreinrichtungen sowie die meisten Gesch├Ąfte bleiben bis mindestens 10. Januar geschlossen. Mit der Aussicht auf den baldigen Einsatz eines Impfstoffes gegen Corona in Deutschland ist die Hoffnung verbunden, dass der private Verbrauch frische Impulse erhalten k├Ânnte. Allerdings wird es wohl Monate dauern, bis ein Gro├čteil der Bev├Âlkerung wirksam vor dem Virus gesch├╝tzt ist.

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