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Deutsche Süßwarenkette beantragt Insolvenz in Eigenregie

Von dpa, t-online, mak

Aktualisiert am 18.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Firmenpleiten betreffen immer mehr deutsche Unternehmen: t-online erklärt, wann ein Unternehmen insolvent ist und wer das übrige Vermögen des Unternehmens bekommt. (Quelle: t-online)
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Die Deutsche Confiserie Holding, zu der auch etwa Hussel und Arko gehört, ist insolvent. Die Kette will sich in Eigenverwaltung sanieren.

Die Corona-Krise bringt nun auch namhafte Süßwarengeschäfte in Bedrängnis: Die zur Deutschen Confiserie Holding (DCH) gehörenden Fachhändler Arko, Eilles und Hussel haben beim Amtsgericht Norderstedt in Schleswig-Holstein vorläufige Insolvenz in Eigenregie beantragt. Das bestätigte die Gruppe t-online auf Anfrage.


Diese Firmen sind in der Corona-Krise in Schieflage geraten

Adler-Modemärkte: Die Textilkette hat ihr Insolvenzverfahren Ende August 2021 beendet. Bis zu 500 der insgesamt 3.100 Arbeitsplätze fallen weg, rund 30 Filialen sind von Schließungen betroffen, wie ein Sprecher des neuen Eigentümers Zeitfracht Gruppe am Dienstag sagte. Das Insolvenzverfahren war im Januar beantragt und am 1. Juli eröffnet worden.
Nobiskrug: Die insolvente Rendsburger Traditionswerft Nobiskrug wurde im Juli 2021 von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) übernommen – und ist damit gerettet. Nahezu alle 300 Arbeitsplätze blieben erhalten, hieß es. Nobiskrug hatte im April diesen Jahres einen Insolvenzantrag gestellt. Die Werft hat unter anderem die "SY A" gebaut (auf dem Bild), die als als einer der größten Luxusjachten der Welt gilt.
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"Es ist uns nicht leichtgefallen, den Insolvenzantrag zu stellen", sagte DCH-Geschäftsführer Patrick G. Weber in einer Pressemitteilung. "Vor uns liegt nun eine große Aufgabe. Wir sind zuversichtlich, die drei Marken positiv in die Zukunft zu führen."

Der Geschäftsbetrieb der auf Süßwaren, Kaffee und Tee spezialisierten Geschäfte solle in vollem Umfang weitergeführt werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Amtsgericht sei den Anträgen bereits gefolgt.

Finanzielle Belastungen durch Corona-Krise

Löhne und Gehälter seien über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert, teilten die beiden vorläufigen Sachwalter Dietmar Penzlin und Tjark Thies weiter mit. Grund für den Schritt seien die Belastungen durch die Corona-Krise.

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Im ersten Lockdown waren die Geschäfte teilweise geschlossen, im zweiten blieben sie zwar offen. "Dennoch blieb der Umsatz aufgrund der nur sehr gering frequentierten Einkaufsstraßen und Shopping-Center aus", heißt es. Staatshilfen konnten die Geschäfte laut Mitteilung aber nicht beantragen.

DCH betreibt nach eigenen Angaben unter den Marke Arko, Eilles und Hussel bundesweit rund 300 eigene Filialen und weitere Geschäfte in Österreich, sowie 46 Franchisebetriebe in Deutschland und Tschechien. Außerdem werden die Produkte der Gruppe an rund 4.000 Verkaufsstellen im Lebensmitteleinzelhandel und in Bäckereien vertrieben.

Die Unternehmensgruppe, der "flächenmäßig größte Confiserie-Fachhändler", beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiter und erreichte zuletzt einen Jahresumsatz von 140 Millionen Euro.

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  • Nele Behrens
Von Nele Behrens
InsolvenzNorderstedt
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