HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & VerbraucherUnternehmen

Commerzbank macht Milliardenverlust – 340 Filialen schließen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNord Stream: Probleme an beiden PipelinesSymbolbild für einen TextKubicki beschimpft Erdoğan: "Kanalratte"Symbolbild für einen TextWende in DFB-Gruppe: Erster verliertSymbolbild für ein VideoDiese Regionen erwartet arktische LuftSymbolbild für einen TextSturm verhindert erneut "Artemis"-StartSymbolbild für einen TextUmfrage: Union verliert, AfD legt zuSymbolbild für einen TextSamenspender: Stellen Sie Ihre FragenSymbolbild für einen TextSchadet "The Crown" König Charles?Symbolbild für einen TextARD-Krimiserie wird verlängertSymbolbild für einen TextPorsche-Aktien sehr beliebtSymbolbild für einen TextPolizei stoppt Fluggast in LebensgefahrSymbolbild für einen Watson TeaserPhilipp Lahm geht auf Bayern-Star losSymbolbild für einen TextQuiz – Macht Milch die Knochen stark?

Commerzbank mit Milliardenverlust – 340 Filialen schließen

Von dpa
Aktualisiert am 04.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Wartende Menschen vor einer Commerzbank-Filiale (Symbolbild): Das Geldhaus hat im Corona-Jahr 2020 einen Milliardenverlust gemacht.
Wartende Menschen vor einer Commerzbank-Filiale (Symbolbild): Das Geldhaus hat im Corona-Jahr 2020 einen Milliardenverlust gemacht. (Quelle: Rolf Kremming/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Commerzbank hat 2020 einen großen Verlust eingefahren. Nun steht dem Geldhaus ein tiefgreifender Umbau bevor: Mehr als 300 Filialen sollen schließen.

Nach einem Milliardenverlust im Corona-Jahr 2020 will sich die Commerzbank mit weiteren harten Einschnitten fit machen für eine erfolgreichere Zukunft. Weltweit werden 10.000 Vollzeitstellen gestrichen, in Deutschland reduziert das Institut die Zahl seiner Filialen von 790 auf 450.

Der Aufsichtsrat des Frankfurter MDax-Konzerns billigte am Mittwoch in einer Sondersitzung mehrheitlich die Sparpläne des Vorstands bis 2024. "Die vom Vorstand vorgeschlagene Strategie wird vom Aufsichtsrat inhaltlich und fachlich mitgetragen und die Umsetzung konstruktiv begleitet", teilte die Bank am Abend mit. Die Eckpunkte der Pläne hatte die Commerzbank bereits am vergangenen Donnerstag veröffentlicht.

  • Aktueller Kurs: Wo steht die Aktie der Commerzbank gerade?

Der seit 1. Januar amtierende Vorstandschef Manfred Knof will die Bank profitabler machen. Das Geschäftsjahr 2020 schloss der MDax-Konzern wie erwartet mit tiefroten Zahlen ab: Nach vorläufigen Zahlen liege der Konzernverlust bei knapp 2,9 Milliarden Euro, teilte die Bank mit.

Darin enthalten seien 800 Millionen der insgesamt 1,8 Milliarden Euro Aufwendungen für den Konzernumbau. Belastet wird das Jahresergebnis 2020 zudem dadurch, dass das Institut 1,5 Milliarden Euro abschreibt, weil sich übernommene Geschäfte der Dresdner Bank und der polnischen MBank nicht so gut entwickelten wie seinerzeit erhofft. Die Details zur Bilanz veröffentlicht die Bank am 11. Februar.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Charlène von Monaco: Die Fürstin nahm einen Termin ohne ihren Mann wahr.
Fürstin Charlène zeigt sich in transparenter Bluse
Symbolbild für ein Video
Baerbock kontert Lawrow mit einer einzigen Feststellung aus

Commerzbank will jeden dritten Job streichen

In Deutschland ist nach bisherigen Angaben der Bank jeder dritte Arbeitsplatz von den Kürzungen betroffen. Knof hat versichert, das Management werde alles dafür tun, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Die Gewerkschaft Verdi mahnte jedoch nach Bekanntwerden der Pläne mehr Zeit zur Umsetzung des Stellenabbaus an. In der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch äußerten sich die anwesenden Gewerkschaftsvertreter dem Vernehmen nach entsprechend kritisch.

Um die Verhandlungen zum Personalabbau "zügig und mit der gebotenen Fairness und Transparenz voranzutreiben", schloss der Vorstand am Mittwoch eine Regelungsabrede mit dem Gesamtbetriebsrat der Commerzbank AG. "Ziel ist es, für frühestmögliche Klarheit und Transparenz über Betroffenheiten, Zeitabläufe und Perspektiven zu sorgen."

Es werde angestrebt, "bis zur Hauptversammlung am 5. Mai 2021 die notwendigen Rahmenregelungen – Rahmen-Interessenausgleich und Rahmen-Sozialplan – mit dem Gesamtbetriebsrat abzuschließen."

200 weitere Filialen dauerhaft zu

Ende September vergangenen Jahres zählt der Konzern noch gut 39.600 Vollzeitstellen. Kurz nach Weihnachten hatten sich Management und Betriebsräte bereits auf den Abbau von 2.300 Vollzeitstellen geeinigt.

Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern hielt die Commerzbank lange an einem dichten Filialnetz in Deutschland fest. Nun gibt die Bank weitere 340 Standorte auf. 200 Filialen, die während der Pandemie geschlossen waren, hatte die Bank erst gar nicht wieder geöffnet.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Mario Thieme
CommerzbankDeutschland
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website