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Die Deutschen packt wieder die Kauflust – Forscher warnen


Hoffnung auf Lockerungen
Die Deutschen packt wieder die Kauflust – doch wie lange?

Von dpa
01.03.2021Lesedauer: 1 Min.
Einkaufen vor Ort: Viele Deutsche haben keine Lust mehr zu sparen.Vergrößern des BildesEinkaufen vor Ort: Viele Deutsche haben keine Lust mehr zu sparen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Die Deutschen haben keine Lust mehr zu sparen. Mögliche Lockerungen im März lassen die Kauflaune steigen, doch gleichzeitig warnen Forscher vor hunderttausenden Arbeitslosen. Freut sich der Handel zu früh?

Die Hoffnung auf baldige Öffnungen kurbelt die Kauflaune der Deutschen an. Nach monatelangem Sinkflug hat sich die Verbraucherstimmung wieder aufgehellt. Erstmals seit dem vergangenen Oktober ist das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE) wieder gestiegen. Unter Verbrauchern setze sich nach dem bundesweiten Anlaufen der Impfungen ein leichter Optimismus durch, berichtete der HDE am Montag.

Derweil geben Forscher des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) düstere Aussichten: Die Corona-Pandemie werde die deutsche Wirtschaft noch bis 2025 belasten.

Alleine das Bruttoinlandsprodukt müsse in den nächsten fünf Jahren Abstriche um 0,6 Prozentpunkte wegen der Krise hinnehmen, sagte Enzo Weber, einer der Autoren des Berichtes. Insgesamt würden bedingt durch die Pandemie in Deutschland 500.000 Arbeitsplätze abgebaut und 300.000 aufgebaut.

Umfrage endete vor steigenden Corona-Zahlen

Vor allem Einzelhandel, Unternehmensdienstleistungen, Gastgewerbe, Verkehr, Luftfahrt und Flugzeugbau spürten die Krise noch länger, betonte Weber. Positive Effekte gebe es dagegen in den Bereichen IT, öffentliche Dienste und Pharma.

Das könnte auch die Kauflaune der Verbraucher wieder ersticken und langfristig belasten. Denn der Umfragezeitraum endete, bevor der Trend sinkender Corona-Infektionszahlen zum Erliegen kam. Der Index bildet so also nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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