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Bundesbank-Vorstand stemmt sich gegen Bargeldobergrenze

Von dpa, t-online, mak

Aktualisiert am 13.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Geldscheine in einem Gelbeutel (Symbolbild): Die EU plant eine Obergrenze für Bargeld.
Geldscheine in einem Gelbeutel (Symbolbild): Die EU plant eine Obergrenze für Bargeld. (Quelle: McPHOTO/imago-images-bilder)
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Die EU will ein Bargeldlimit einführen. Künftig sollen nur noch Barzahlungen bis 10.000 Euro erlaubt sein. Der zuständige Bundesbank-Vorstand hält nichts von den Plänen.

Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann sieht Pläne der EU-Kommission kritisch, im Kampf gegen Geldwäsche Zahlungen mit Bargeld auf 10.000 Euro zu begrenzen. "Es ist absolut erforderlich, den Kampf gegen Geldwäsche zu intensivieren", sagte Beermann der Deutschen Presse-Agentur. Wie Geldwäsche genau abläuft, lesen Sie hier.

"Es ist aber fraglich, ob eine Barzahlungsobergrenze von 10.000 Euro das geeignete Mittel ist, oder ob man damit nicht vor allem auch den ehrlichen Bürger trifft."

Nach Einschätzung Beermanns ist es zwar eher unwahrscheinlich, dass so große Summen bar bezahlt werden, außer beim Autokauf. "Ich störe mich aber an einer Obergrenze als solcher." Beermann befürchtet, dass dadurch "bei den Bürgerinnen und Bürgern der Eindruck erweckt wird, dass Bargeld quasi anrüchig ist".

"Bargeld ist das ausfallsicherste Zahlungsmittel, das es gibt"

Zugleich betonte das für Bargeld zuständige Vorstandsmitglied der Bundesbank: "Bislang gibt es keinen wissenschaftlich fundierten Beleg, dass mit Barzahlungsobergrenzen das Ziel erreicht wird, Geldwäsche zu bekämpfen."

Das zeigten auch Erfahrungen in Ländern, in denen Zahlungen mit Scheinen und Münzen bereits auf bestimmte Summen begrenzt seien. "Ich halte eine Barzahlungsobergrenze daher für verfehlt", sagte Beermann.

Der Bundesbank-Vorstand gilt als Verfechter des Bargelds, auch in Zeiten der Pandemie, als viele Menschen auf Kartenzahlungen umstiegen. Bereits Ende 2020 sagte Beermann t-online: "Bargeld ist das ausfallsicherste Zahlungsmittel, das es gibt. Gerade in einer Krise, wenn die Menschen ohnehin verunsichert sind, braucht es ein Zahlungsmittel, auf das sie sich verlassen können."

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EU plant Bargeldgrenze von 10.000 Euro

Nach Angaben des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland gibt es in verschiedenen EU-Staaten unterschiedlich ausgestaltete Grenzen bei Zahlungen mit Bargeld. In Belgien können beispielsweise maximal 3.000 Euro in Scheinen und Münzen gezahlt werden, in Portugal sind es 1.000 Euro bei Geschäften zwischen Verbrauchern und Händlern und in Griechenland 500 Euro, Autokäufe sind davon ausgenommen.

Die EU-Kommission will im Sommer ein Paket von Gesetzesvorschlägen zur Bekämpfung der Geldwäsche vorlegen. Mehr dazu lesen Sie hier.

"Wir reden über eine Obergrenze von 10.000 Euro. So viel Geld in den Taschen herumzutragen, ist ganz schön schwer. Die meisten Menschen machen das nicht", hatte Finanzmarktkommissarin Mairead McGuinness Anfang Mai der "Süddeutschen Zeitung" gesagt.

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  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen, Frederike Holewik
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