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Gesetzliche Krankenkassen machen Millionenverlust


Im ersten Quartal 2021
Gesetzliche Krankenkassen machen Millionenverlust

Von afp
18.06.2021Lesedauer: 1 Min.
Logo vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (Symbolbild): Die Krankenversicherungen mussten ein hohes Minus verkraften.VergrĂ¶ĂŸern des BildesLogo vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (Symbolbild): Die Krankenversicherungen mussten ein hohes Minus verkraften. (Quelle: Fotostand/imago-images-bilder)
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Die Corona-Krise setzt den Krankenkassen weiter zu: Der Verlust im ersten Quartal 2021 belief sich auf fast 150 Millionen Euro. Auch im vergangenen Jahr haben die Versicherungen rote Zahlen geschrieben.

Aufgrund der Corona-Pandemie haben die 103 gesetzlichen Krankenkassen auch im ersten Quartal des laufenden Jahres ein Defizit verbucht. Dieses belief sich auf 148 Millionen Euro, wie das Bundesgesundheitsministerium am Freitag mitteilte.

Die Finanzreserven der Krankenkassen lagen demnach trotz einer anteiligen VermögensabfĂŒhrung von rund zwei Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds Ende MĂ€rz 2021 bei rund 16,6 Milliarden Euro.

Damit entsprĂ€chen die Reserven im Durchschnitt 0,7 Monatsausgaben. Die gesetzlich vorgesehene Mindestreserve fĂŒr die einzelnen Krankenkassen betrĂ€gt 0,2 Monatsausgaben.

Zusatzbeitragssatz soll 2022 bei 1,3 Prozent liegen

"Die Pandemie hat auch im 1. Quartal 2021 die Einnahmen- und Ausgabenentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung deutlich beeinflusst", erklĂ€rte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Er betonte zugleich, die vorliegenden Daten ließen noch keine valide Prognose fĂŒr die weitere Finanzentwicklung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu.

"Erst wenn die Daten des 1. Halbjahres vorliegen, wissen wir, ob der von der Koalition beschlossene ergĂ€nzende Bundeszuschuss von sieben Milliarden Euro fĂŒr 2022 angepasst werden muss, um den durchschnittlichen Zusatzbeitrag stabil zu halten."

Die Finanzergebnisse des 1. Halbjahres sollen Mitte August vorliegen. Auf deren Basis wird der Bedarf an Bundesmitteln geprĂŒft, um den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz im kommenden Jahr bei 1,3 Prozent zu stabilisieren. Das von der Corona-Pandemie geprĂ€gte Jahr 2020 hatten die gesetzlichen Krankenkassen mit einem Defizit von rund 2,65 Milliarden Euro abgeschlossen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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