Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

Bugatti: Volkswagen verkauft Mehrheit an Luxusmarke


Nach Kroatien  

Volkswagen verkauft Mehrheit an Luxusmarke Bugatti

05.07.2021, 17:57 Uhr | dpa

Bugatti: Volkswagen verkauft Mehrheit an Luxusmarke. Ein Bugatti Divo (Archivbild): Künftig gehört die Mehrheit der Luxusmarke der Sportwagenschmiede Rimac. (Quelle: imago images/ZUMA Press)

Ein Bugatti Divo (Archivbild): Künftig gehört die Mehrheit der Luxusmarke der Sportwagenschmiede Rimac. (Quelle: ZUMA Press/imago images)

Der Volkswagen-Konzern trennt sich von der Mehrheit seiner Luxusmarke Bugatti. Neuer Haupteigentümer wird Rimac, eine Sportwagenschmiede aus Kroatien. Das Unternehmen hatte schon länger Interesse an Bugatti bekundet.

Der Autobauer Volkswagen Volkswagen Vz Aktie verkauft die Mehrheit an seiner prestigeträchtigen französischen Luxusmarke Bugatti. Das gaben die Porsche AG, innerhalb von Europas größter Autogruppe VW für den Sportsektor zuständig, und der neue Bugatti-Haupteigentümer Rimac am Montag in Dubrovnik bekannt.

Rimac hatte schon länger Interesse an den sehr teuren und schnellen Boliden gezeigt und soll künftig 55 Prozent der Anteile an einem neuen Gemeinschaftsunternehmen namens Bugatti-Rimac halten. Porsche will an dem Joint Venture, das im vierten Quartal gegründet werden und in Zagreb sitzen soll, mit einem Minderheitsanteil von 45 Prozent beteiligt bleiben.

Volkswagen Vz

182,86 EUR+37,52%
Aktuelles ChartZeitraum 1 Jahr17:29 UhrXetra
Volkswagen Vz Aktie
Hoch
246,55
Zwischenwert Hoch / Mittel
216,19
Mittel
185,83
Zwischenwert Mittel / Tief
155,46
Tief
125,10
Okt '20Jan '21Apr '21Jul '21

Damit liege die operative Führung bei Rimac, sagte Porsche-Vorstandschef und VW-Konzernvorstand Oliver Blume. Zu den finanziellen Konditionen des Deals wurden keine Details genannt.

Kartellbehörden müssen noch zustimmen

Für die VW-Fahrzeugmarken, wie sie bisher definiert sind, bedeutet der Verkauf von Bugatti eine Reduktion von zwölf auf elf. VW hatte sich Bugatti 1998 einverleibt. Vor allem der frühere VW-Vorstands- und -Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch hatte in seinen Amtszeiten auf eine immer größere Markensammlung gesetzt.

Der heutige VW-Chef Herbert Diess hatte zuletzt aber bereits klargemacht, dass sich die Zeiten geändert haben. Eine große Markenzahl per se ist für ihn kein wichtiges Kriterium mehr.

Dem Deal müssen noch Kartellbehörden in mehreren Ländern zustimmen, wie es hieß. Porsche und Rimac sind bereits seit einigen Jahren miteinander verzahnt: Porsche ist seit 2018 an Rimac beteiligt, inzwischen hält der Sportwagenbauer 24 Prozent am kroatischen Unternehmen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: