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Engpässe bei Daimler: Autobauer rechnet auch 2022 mit Chipmangel


Engpässe bei Halbleitern  

Daimler rechnet auch nächstes Jahr mit Chipmangel

21.07.2021, 11:56 Uhr | mak, rtr

Engpässe bei Daimler: Autobauer rechnet auch 2022 mit Chipmangel. Mercedes-Motorenwerk in Stuttgart-Untertürkheim (Symbolbild): Der Autobauer rechnet mit weiteren Lieferengpässen. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich)

Mercedes-Motorenwerk in Stuttgart-Untertürkheim (Symbolbild): Der Autobauer rechnet mit weiteren Lieferengpässen. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago images)

Seit Monaten sind Mikrochips Mangelware. Besonders die Autoindustrie, die auf die Halbleiter angewiesen ist, leidet darunter. Daimler erwartet nun, dass die Krise noch lange bestehen bleibt.

Die Chip-Krise wird die Autoindustrie nach Einschätzung des Autokonzerns Daimler Daimler Aktie auch im kommenden Jahr nicht loslassen. "Wir erwarten, dass es ein Thema 2022 bleibt, aber es wird eine Verbesserung gegenüber 2021 geben", sagte Finanzvorstand Harald Wilhelm am Mittwoch.

Seit Juni seien die Engpässe bei Halbleitern durch den Corona-Lockdown in Malaysia noch verschärft worden. Dort seien einige wichtige Fabriken. Für Mercedes-Benz sei das besonders herausfordernd, weil keine Marke mehr Technik in ihren Autos habe und in Zukunft noch mehr Chips verbaut würden, erklärte Vorstandschef Ola Källenius. "Es ist ein lösbares Problem", fügte er hinzu.

Daimler

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Deshalb werde der Pkw-Absatz der Marke mit dem Stern im zweiten Halbjahr gedämpft, so der Konzern. Daimler senkte die Prognose und erwartet Verkäufe von Mercedes-Benz Cars im Gesamtjahr nur noch auf Vorjahresniveau und nicht mehr deutlich darüber. Auch Daimler-Konkurrent Volkswagen Volkswagen Vz Aktie sieht zunehmend die Sorge vor Halbleiter-Engpässen, wie der Konzern jüngst mitteilte.

Der Autobauer hat noch im vergangenen Quartal unter dem Strich einen Milliardengewinn eingefahren. Daimler erzielte dank kräftigen Absatzwachstums von April bis Juni ein Konzernergebnis von 3,7 Milliarden Euro, wie das Dax-Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Mehr Gegenwind erwartet der Autobauer auch von steigenden Preisen für Rohstoffe wie Stahl, Kupfer und Aluminium. Daimler Trucks habe die Auftragsbücher für das kommende Jahr noch nicht geöffnet, um die Preisentwicklung hier länger zu beobachten, erklärte Spartenchef Martin Daum.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur Reuters

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