HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & VerbraucherUnternehmen

Cum-Ex: BGH bestätigt Verurteilungen von Bänkern


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextIndonesien: 127 Tote nach PlatzsturmSymbolbild für einen TextUmfrage: AfD und Linke legen zuSymbolbild für einen Text"Masked Singer": Erste Prominente rausSymbolbild für einen TextMutter und Tochter angeschossenSymbolbild für einen TextTrauer: Wrestling-Legende ist totSymbolbild für einen TextF1: Kuriose Strafe für MercedesSymbolbild für einen TextKarl Lauterbach: "Sind im Krieg mit Putin"Symbolbild für einen TextSchwerverletzter nach MassenkarambolageSymbolbild für einen TextFC Bayern: Zwei Stars Corona-positivSymbolbild für ein VideoBodycam filmt Rettung aus Feuer-AutoSymbolbild für einen TextUkrainerin vor Augen ihrer Kinder getötetSymbolbild für einen Watson TeaserRed-Bull-Boss soll schwer erkrankt seinSymbolbild für einen TextDieses Städteaufbauspiel wird Sie fesseln

BGH bestätigt Verurteilungen von Bänkern im Cum-Ex-Skandal

Von rtr
Aktualisiert am 28.07.2021Lesedauer: 1 Min.
Der Bundesgerichtshof (BGH): Am Mittwoch bestätigte er die Verurteilungen mehrerer Bänker im Zuge des Cum-Ex-Skandals.
Der Bundesgerichtshof (BGH): Am Mittwoch bestätigte er die Verurteilungen mehrerer Bänker im Zuge des Cum-Ex-Skandals. (Quelle: imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der Bundesgerichtshof hat über den großen Cum-Ex-Steuerskandal geurteilt: Jahrelang haben Bänker Steuergelder in Milliardenhöhe hinterzogen. Doch diese Gewinne könnten nun eingezogen werden.

Im milliardenschweren Cum-Ex-Steuerskandal hat der Bundesgerichtshof (BGH) erstmals die Strafbarkeit der Geschäfte bestätigt. In dem ersten höchstrichterlichen Urteil entschieden die Richter in Karlsruhe, dass es sich bei den Cum-Ex-Geschäften von Investoren und Banken um strafbare Steuerhinterziehung handelt. Auch die Gewinne aus den Geschäften können laut BGH eingezogen werden.

Im milliardenschweren Cum-Ex-Steuerskandal hat der Bundesgerichtshof (BGH) erstmals die Strafbarkeit der Geschäfte bestätigt. In dem ersten höchstrichterlichen Urteil entschieden die Richter in Karlsruhe, dass es sich bei den Cum-Ex-Geschäften von Investoren und Banken um strafbare Steuerhinterziehung handelt. Auch die Gewinne aus den Geschäften können laut BGH eingezogen werden. (AZ: 1 StR 519/20)

Richtungsweisendes Urteil

Mit dem Grundsatzurteil bestätigte der 1. Strafsenat des BGH die Verurteilung zweier Aktienhändler wegen Steuerhinterziehung beziehungsweise Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Außerdem wurde die Warburg Bank verurteilt, 176 Millionen Euro an die Staatskasse zu zahlen. Das BGH-Urteil ist richtungsweisend, weil im Cum-Ex-Komplex noch zahlreiche Strafverfahren vor deutschen Gerichten anhängig sind.

Im März 2020 hatte das Landgericht Bonn im bundesweit ersten Cum-Ex-Strafprozess zwei britische Aktienhändler wegen Steuerhinterziehung zu Bewährungsstrafen verurteilt und die Einziehung von Millionenbeträgen angeordnet. Die Angeklagten und die Warburg Bank hatten dagegen Revision am BGH eingelegt, die nun erfolglos blieb.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Commerzbank schließt weitere 50 Filialen
Von Frederike Holewik
BundesgerichtshofSteuerhinterziehung
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website