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Kanadische Firma will Lithium in Brandenburg herstellen

Von afp, dpa, mak

Aktualisiert am 11.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Baustelle der Tesla-Fabrik in Brandenburg: In der Nähe will eine kanadische Firma Lithium produzieren.
Baustelle der Tesla-Fabrik in Brandenburg: In der Nähe will eine kanadische Firma Lithium produzieren. (Quelle: imago-images-bilder)
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Noch in diesem Jahr sollen die ersten Teslas vom Band in Grünheide rollen. Nun hat eine kanadische Firma angekündigt, eine Lithium-Fabrik in der Nähe errichten zu wollen.

Die kanadische Firma Rock Tech Lithium will im brandenburgischen Guben in der Lausitz eine Fabrik zur Herstellung von batteriefähigem Lithium aufbauen. In der Fabrik, nach Unternehmensangaben die erste ihrer Art in Europa, sollen jährlich rund 24.000 Tonnen Lithium-Hydroxid hergestellt werden, wie Rock Tech Lithium am Montag mitteilte. Dies sei ausreichend, um eine halbe Million Elektroautos mit Lithium-Ionen-Batterien auszustatten.

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Rock Tech plant eine Investition von insgesamt 470 Millionen Euro in die Fabrik in Guben direkt an der polnischen Grenze, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Das liegt nur rund 80 Kilometer entfernt von der zur Zeit im Bau befindlichen Tesla-Fabrik, der sogenannten Giga Factory, in Grünheide bei Berlin. Mit der Lithium-Hydroxid-Produktion soll im Jahr 2024 begonnen werden.

Der Ort für die Produktion in Brandenburg biete die "besten Bedingungen, um ein zentraler Bestandteil der Batterie-Lieferkette zu werden", erklärte Rock Tech Lithium weiter. Auch Tesla plant die Herstellung von Batterien, dafür erhält der Elektroautohersteller auch staatliche Unterstützung. Diese könnte Medienberichten zufolge 1,1 Milliarden Euro betragen.

Tesla will noch dieses Jahr mit Produktion in Deutschland starten

Rock Tech Lithium befindet sich nach eigenen Angaben ebenfalls in Gesprächen mit Behörden über mögliche Förderungen für das Investitionsvorhaben. Einmal in Betrieb sollen in der Fabrik insgesamt 160 Techniker, Ingenieure und Produktionsarbeiter eine Anstellung finden.

Erst am Samstag hatte Unternehmenschef Elon Musk beim Tag der Offenen Tür auf der Fabrik-Baustelle gesagt, Tesla wolle spätestens im Dezember mit der Produktion starten. Der Elektroautohersteller aus den USA baut die Fabrik bisher über vorzeitige Zulassungen, weil die abschließende umweltrechtliche Genehmigung durch das Land Brandenburg aussteht. Sie gilt aber als wahrscheinlich.

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Batterien sollen recycelt werden

Lithium ist ein wichtiges Metall für die Batterien von E-Autos, aber auch in Smartphones beispielsweise wird es benötigt. Der Lithium-Abbau steht oftmals in der Kritik, besonders weil er viel Wasser benötigt.

Zu Beginn der Produktion soll die Firma mit Lithium aus einer kanadischen Mine beliefert werden. Künftig soll aber ein immer größerer Anteil der verwendeten Rohstoffe aus wiederverwerteten Batterien gewonnen werden, wie Rock Tech Lithium betonte. Bis 2030 sollen so um die 50 Prozent der in der Produktion verwendeten Rohstoffe aus wiederverwerteten Quellen stammen.

Der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) begrüßte die Ankündigung. "Mit Rock Tech Lithium stärken wir unsere Position als zukünftiges Zentrum der E-Mobilität in Europa", erklärte er. Brandenburg werde in der Zukunft das Zuhause der gesamten Wertschöpfungskette sein: "von der Verarbeitung der Rohstoffe über die Batterieproduktion bis hin zur Fertigung von E-Autos und der Wiederverwertung von Batterien".

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagenturen AFP und dpa
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