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Industrieproduktion sinkt ├╝berraschend ÔÇô Exporte steigen

Von rtr
Aktualisiert am 07.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Container im Hamburger Hafen (Symbolbild): Die deutschen Exporte sind ├╝berraschend gestiegen.
Container im Hamburger Hafen (Symbolbild): Die deutschen Exporte sind ├╝berraschend gestiegen. (Quelle: Hoch Zwei Stock/imago-images-bilder)
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Die Produktion der deutschen Industrie ist im November entgegen der Expertenerwartungen zur├╝ckgegangen. Die Exporte dagegen legten deutlich zu.

Die von hartn├Ąckigen Materialengp├Ąssen geplagte deutsche Wirtschaft hat ihre Produktion im November ├╝berraschend gedrosselt. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 0,2 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag mitteilte.

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte ├ľkonomen hatten dagegen mit einer Zunahme von 1,0 Prozent gerechnet. Im Oktober war die Produktion noch um 2,4 Prozent gestiegen. Sie liegt aktuell immer noch um 7,0 Prozent niedriger als im Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschr├Ąnkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland.

Da die Industrie allein ihre Erzeugung im November um 0,2 Prozent steigern konnte, sieht das Ministerium Grund zum Optimismus. Zwar d├╝rften die Beeintr├Ąchtigungen durch Lieferengp├Ąsse noch einige Monate anhalten. "Nach deren Aufl├Âsung ist ÔÇô angesichts voller Auftragsb├╝cher ÔÇô mit einem dynamischen Wachstum zu rechnen", so das Ministerium.

Exporte ziehen kr├Ąftig an

Wider Erwarten gut gelaufen sind die Exporte. Diese legten im November um 1,7 Prozent zum Vormonat zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Hier hatten ├ľkonomen ein Minus von 0,2 Prozent erwartet. Die Importe wuchsen sogar um 3,3 Prozent, w├Ąhrend Analysten mit einem R├╝ckgang von 1,7 Prozent gerechnet hatten.

Die Betriebe sitzen derzeit zwar auf prall gef├╝llten Auftragsb├╝chern. In den vergangenen Monaten konnten die Bestellungen jedoch nicht abgearbeitet werden wegen akuter Engp├Ąsse bei Vorprodukten wie Mikrochips. Der Materialmangel in der Industrie hat sich Ende 2021 nochmals versch├Ąrft: 81,9 Prozent der Firmen klagten ├╝ber Engp├Ąsse und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen, so viele wie noch nie.

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Da die Probleme noch eine Weile anhalten d├╝rften, wird der Aufschwung in diesem Jahr nach Prognose f├╝hrender Institute kleiner ausfallen als bislang angenommen. Das Kieler Institut f├╝r Weltwirtschaft (IfW) etwa senkte seine Prognose f├╝r das Wachstum des Bruttoinlandproduktes 2022 von 5,1 auf 4,0 Prozent.

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