Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Regierung senkt Konjunkturprognose fĂŒr 2022

Von dpa-afx
Aktualisiert am 26.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Symbolbild): In seinem ersten Jahreswirtschaftsbericht korrigiert er die Prognosen der VorgÀngerregierung nach unten.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Symbolbild): In seinem ersten Jahreswirtschaftsbericht korrigiert er die Prognosen der VorgÀngerregierung nach unten. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Bundeswirtschaftsminister Habeck hat die Prognose ĂŒber die wirtschaftliche Erholung in Deutschland nach unten korrigiert. Gleichzeitig rechnet er damit, dass die Inflation oberhalb von drei Prozent bleibe.

Die Bundesregierung senkt wegen der anhaltenden Corona-Pandemie ihre Konjunkturprognose fĂŒr dieses Jahr. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (GrĂŒne) spricht im Jahreswirtschaftsbericht von einer schwierigen wirtschaftlichen "Aufholphase".

FĂŒr 2022 erwartet die Regierung ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 3,6 Prozent. Die VorgĂ€ngerregierung war im Herbst von 4,1 Prozent ausgegangen. Das Kabinett beschloss den Bericht am Mittwoch, Habeck stellt ihn am spĂ€ten Mittag vor.

Im ersten Quartal werde die Wirtschaftsleistung voraussichtlich noch durch die Corona-Pandemie und die entsprechenden BeschrĂ€nkungen vor allem in den Dienstleistungsbereichen beeintrĂ€chtigt, heißt es in dem Bericht. "Mit zunehmender Impfquote sollte es gelingen, das Pandemiegeschehen bald nachhaltig einzudĂ€mmen und die Krisenhilfen zurĂŒckzufahren", so Habeck. "Dann wird sich auch die wirtschaftliche Erholung zusehends beschleunigen."

2021 legte die deutsche Wirtschaft mit 2,7 Prozent Wachstum zwar wieder zu. Allerdings fiel der vom Statistischen Bundesamt anhand erster Zahlen vermeldete Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts geringer aus als lange erhofft. Im Krisenjahr 2020 war die Wirtschaftsleistung um 4,6 Prozent eingebrochen.

Inflation höher als 2021

Nach einem Sprung der Inflation auf den höchsten Stand seit fast 30 Jahren können die Menschen in Deutschland nicht auf eine rasche Entspannung hoffen. "Insgesamt wird damit gerechnet, dass der Anstieg des Verbraucherpreisniveaus in diesem Jahr mit jahresdurchschnittlich 3,3 Prozent abermals deutlich ausfĂ€llt", heißt es im Jahreswirtschaftsbericht. Im Schnitt des vergangenen Jahres erhöhten sich die Verbraucherpreise um 3,1 Prozent. Vor allem höhere Energiekosten heizen die Inflation an.

Weitere Artikel

Milliardenloch
So hart trifft Corona die deutsche Wirtschaft
Mitarbeiter in der Autoproduktion (Symbolbild): Besonders dieser Sektor litt hart unter den LieferengpÀssen im vergangenen Jahr.

Aktuelle Studie
Mit diesem Gehalt trifft Sie die Inflation besonders hart
Verzichten oder kaufen (Symbolbild): Viele Lebensmittelpreise sind im vergangenen Jahr stark gestiegen.


Ein zentraler preistreibender Faktor in diesem Jahr bleiben laut Bericht LieferengpĂ€sse etwa bei Halbleitern. Hier sei erst im Jahresverlauf 2022 wieder mit einer allmĂ€hlichen Entspannung zu rechnen, heißt es im Bericht. Bis dahin dĂŒrften die Unternehmen die Preise merklich erhöhen. Außerdem werde es bei den Energiepreisen im ersten Halbjahr zu erhöhten Steigerungsraten gegenĂŒber dem Vorjahr kommen, weil diese Preise erst im Jahresverlauf 2021 so stark zunahmen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Krieg in der Alpenidylle
  • Florian Schmidt
Von Florian Schmidt, Davos
BundesregierungDeutschlandRobert Habeck
Ratgeber

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website