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Flugchaos: Deutsche Bahn profitiert massiv


Deutsche Bahn profitiert deutlich vom Flugchaos

Von afp
03.07.2022Lesedauer: 1 Min.
Fluggäste am Airport Düsseldorf: Viele Menschen nutzen aktuell die Deutsche Bahn – zumindest innerdeutsch.Vergrößern des BildesFluggäste am Airport Düsseldorf: Viele Menschen nutzen aktuell die Deutsche Bahn – zumindest innerdeutsch. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)
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Aktuell kommt es an vielen Flughäfen zu Probleme, Dutzende Flüge fallen aus. Doch es gibt einen Profiteur: die Deutsche Bahn.

Die Deutsche Bahn profitiert einem "Spiegel"-Bericht zufolge massiv von den Problemen an den Flughäfen. Ihre Sprinterzüge sind entlang der innerdeutschen Flugstrecken zu 40 Prozent stärker ausgebucht, wie das Magazin am Sonntag berichtete.

"Immer mehr Menschen nutzen in der aktuellen Lage innerdeutsch die Bahn statt den Flieger", sagte ein Bahn-Sprecher. Insbesondere aufgrund von Personalproblemen müssen Reisende derzeit an Flughäfen lange Wartezeiten einkalkulieren.

Im Mai nutzten nach Angaben der Deutschen Bahn täglich mehr als 20.000 Fahrgäste die Sprinter des Unternehmens. "Dies ist ein sattes Plus von über 40 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vor-Corona-Jahr 2019", so der Sprecher. Besonders die Sprinter-Verbindungen zwischen Berlin und Frankfurt, München oder Nordrhein-Westfalen seien derzeit sehr gut gebucht. "Die Vorbuchungen für Juli/August setzen den Sprinter-Boom klar fort", sagte der Sprecher.

Airlines buchen oftmals selbst Zugfahrten

Viele Zugfahrten würden von den Airlines selbst gebucht, unter anderem, wenn Flüge gestrichen und die Passagiere auf den Zug umgebucht werden. "Einen großen Einfluss auf den Zuwachs an Fahrgästen haben auch die Kooperationen mit unseren Partner-Airlines", erklärte der Bahn-Sprecher.

So seien von April bis Juni mehr als doppelt so viele Flugreisende im Rahmen der Kooperationsangebote in Zügen unterwegs gewesen als noch im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Am Montag will die Deutsche Bahn zusammen mit der Lufthansa ihre Kooperation im Rahmen des Vielfliegerprogramms Star Alliance vorstellen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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