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Henkel-Chef fürchtet Enteignung in Russland

Von dpa, mak

Aktualisiert am 04.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Blick auf eine Produktionsanlage des Henkel-Werksgeländes in Düsseldorf (Symbolbild): Der Konzern will weiterhin in Russland produzieren.
Blick auf eine Produktionsanlage des Henkel-Werksgeländes in Düsseldorf (Symbolbild): Der Konzern will weiterhin in Russland produzieren. (Quelle: Jan-Philipp Strobe/dpa-bilder)
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Der Henkel-Konzern mit Marken wie Persil, Schwarzkopf oder Pritt will weiter Geschäfte in Russland machen. Unternehmenschef Knobel verteidigte die Strategie – mit dem Verweis auf eine sonst drohende Enteignung.

Der Chef des Konsumgüterkonzerns Henkel , Carsten Knobel, fürchtet die Enteignung seines Russland-Geschäfts für den Fall, dass Henkel die Produktion einstelle. Ein Stopp der russischen Geschäfte könne "weitreichende Konsequenzen" haben, so Knobel auf der Hauptversammlung des Unternehmens.

"In Russland besteht die Gefahr, dass ausländische Unternehmen von der Regierung in Zukunft enteignet werden können. Und ihre lokalen Manager haftbar gemacht werden, wenn sie die Geschäfte einstellen", sagte Knobel weiter. Im Fall einer Enteignung würden der russischen Regierung "beträchtliche" Vermögenswerte zufließen.

Ritter Sport erntete Shitstorm

Jella Benner-Heinacher von der Aktionärsvereinigung DSW hatte gefragt, ob Henkel mit der Entscheidung, weiterhin in Russland zu produzieren, nicht auch seine Reputation aufs Spiel setze.

Vergangene Woche hatte der Schokoladenhersteller Ritter Sport auf sozialen Medien mit der Meldung für einen Shitstorm gesorgt, weiterhin Schokolade nach Russland liefern zu wollen.

Auch der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, äußerte sich per Twitter und kritisierte Ritter Sport. Mittlerweile hat das Unternehmen angekündigt, die Gewinne aus dem Russland-Geschäft spenden zu wollen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Henkel stoppte alle Investitionen in Russland

Henkel hatte nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine Ende Februar entschieden, alle geplanten Investitionen in Russland zu stoppen sowie Werbung und Sponsoring einzustellen. Die dortige Produktion soll jedoch weiterlaufen. Dabei handele es sich vor allem um Produkte des täglichen Bedarfs, so Knobel.

Der Manager sagte, man verstehe, dass die Entscheidung kontroverse Diskussionen auslöse. Damit gehe Henkel jedoch "keinen Sonderweg". Henkel verhalte sich hier wie andere Firmen auch. Zudem habe das Unternehmen Verantwortung für die 2.500 Mitarbeiter vor Ort.

Knobel: Keine "leichtfertigen Entscheidungen treffen"

Wie die Zukunft von Henkel in Russland aussehe, ließ Knobel indes offen. "Wir verfolgen die Entwicklungen mit größter Aufmerksamkeit. Und wir schließen auch weitere Schritte nicht aus", sagte der Manager weiter. Henkel werde jedoch keine "leichtfertigen Entscheidungen treffen".

Henkel ist seit rund 30 Jahren in Russland aktiv und betreibt eigenen Angaben zufolge elf Produktionsstätten vor allem für den russischen Markt. Dabei erzielt der Konsumgüterhersteller einen Jahresumsatz von annähernd einer Milliarde Euro. Derzeit sieht das Management in dem Land keinen Abschreibungsbedarf.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa
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