Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & VerbraucherInflation

Bundesbank erwartet Rezession im Winterhalbjahr – Inflation bleibt hoch


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextDas ist der neue US-Super-BomberSymbolbild für einen TextSchlagerstar verabschiedet sich von BühneSymbolbild für einen TextFällt die nächste Silbereisen-Show aus?Symbolbild für einen TextUrlaubsland: Verbot für außerehelichen SexSymbolbild für einen TextKaufland ruft Salami zurückSymbolbild für einen TextNach schwerem Lkw-Crash – A1 wieder freiSymbolbild für einen TextBericht: Fifa will WM-Modus verändernSymbolbild für einen TextWM-Überraschung: Brasilien verliertSymbolbild für einen TextFußball-Ikone krank: Bewegende Fan-AktionSymbolbild für ein VideoKriegsschiffe entgehen knapp KollisionSymbolbild für einen TextHessen: Legendäres Hotel wird verkauftSymbolbild für einen Watson TeaserKrude Ansage von RTL-Star nach TrennungSymbolbild für einen TextAnzeige: Jahres-LOS kaufen und Einzel-LOS gratis dazu sichern
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Bundesbank erwartet Rezession im Winterhalbjahr

Von dpa
23.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Geldscheine
Euro-Banknoten: Alles wird teurer, und die Bundesbank erwartet eine Rezession. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Explosion der Energiepreise belastet Unternehmen und Verbraucher in Deutschland. Die Aussichten für die kommenden Monate sind laut Bundesbank trübe.

Die Bundesbank rechnet in den kommenden Monaten mit einem Konjunktureinbruch in Deutschland und einer anhaltend hohen Inflation. Trotz des überraschenden Wirtschaftswachstums im Sommerquartal sei im Winterhalbjahr weiter eine Rezession zu erwarten, schrieb die Notenbank in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Monatsbericht.

"Die Inflationsrate könnte auch über den Jahreswechsel hinaus zweistellig bleiben." Die Übernahme der Gasabschlagszahlung durch den Staat im Dezember werde die Verbraucher zwar entlasten. "Noch ist aber unklar, inwieweit sie sich in der amtlichen Preismessung und damit in der Inflationsrate niederschlägt."

Höhere Lohnkosten können Inflation befeuern

Die Jahresinflationsrate war im Oktober in Deutschland auf 10,4 Prozent geklettert. Die Bundesbank sieht inzwischen ein gestiegenes Risiko von Zweitrundeneffekten. Wenn die Inflation zu höheren Tarifabschlüssen und damit Lohnkosten führt, kann dies die Teuerung anheizen. Löhne und Preise würden sich also hochschaukeln und die Inflation verfestigen.

Der Bundesbank zufolge fielen die jüngsten Tarifabschlüsse vermehrt kräftig aus. Zudem forderten Gewerkschaften angesichts der Inflation außergewöhnlich hohe Lohnzuwächse. So verlangt die Gewerkschaft Verdi für den öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen 10,5 Prozent mehr Geld für eine Laufzeit von zwölf Monaten. Es sei zwar nicht damit zu rechnen, dass diese Forderungen zu tatsächlichen Lohnabschlüssen in gleicher Größenordnung führten, schrieb die Notenbank. "Auch wenn das nicht auf eine von der Lohnseite beschleunigte Inflationsentwicklung hindeutet, hat das Risiko von Zweitrundeneffekten zugenommen."


Kurz erklärt: Was ist eigentlich Inflation?

Die Redaktion Wirtschaft und Finanzen erklärt in fünf Bildern die Inflation und wie diese sich auf Verbraucher auswirkt.
Folgen der Inflation bemerken die Verbraucher meist zuerst im Supermarkt.
+3

Unsicherheit bei Energieversorgung belastet auch Unternehmen

Gebremst wird die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland nach Einschätzung der Volkswirte unter anderem von der Unsicherheit über die Energieversorgung und den gestiegenen Energiepreisen. Das belaste die Unternehmen stark. Die Abschwächung der globalen Konjunktur dürfte sich in den Exporten niederschlagen, und die Inflation dämpfe den privaten Konsum. Zudem dürfte sich die Baukonjunktur weiter abkühlen. Das Ausmaß der erwarteten Rezession sei allerdings äußerst unsicher.

Europas größte Volkswirtschaft war im dritten Quartal vorläufigen Zahlen zufolge gegenüber dem Vorquartal überraschend um 0,3 Prozent gewachsen. Details will das Statistische Bundesamt am Freitag bekanntgeben.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Wo sich die Deutschen jetzt am meisten einschränken
  • Philip Friedrichs
  • Adrian Roeger
Von Philip Friedrichs, Adrian Röger
Deutsche BundesbankDeutschlandGewerkschaftenInflation
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website