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760 Millionen Euro Gewinn – Bund steigt bei der Lufthansa aus


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Bund macht 760 Millionen Euro Gewinn mit der Lufthansa

Von dpa, reuters
Aktualisiert am 14.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Boeing 747 der Lufthansa: Der Bund stützte die Lufthansa im Juni 2020 durch Stabilisierungsmaßnahmen in Höhe von bis zu 6 Milliarden Euro.
Boeing 747 der Lufthansa: Der Bund stützte die Lufthansa im Juni 2020 durch Stabilisierungsmaßnahmen in Höhe von bis zu 6 Milliarden Euro. (Quelle: IMAGO/Bayne Stanley/imago-images-bilder)
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Nachdem der Staat die Lufthansa aus der pandemiebedingten Flugflaute rettete, ist die Airline nun wieder in privater Hand. Der Bund verdiente Millionen.

Nach gut zwei Jahren ist der Bund bei der Lufthansa wieder ausgestiegen – mit einem stattlichen Gewinn. Der staatliche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) habe die restlichen 74,4 Millionen Lufthansa-Aktien am Dienstagabend für insgesamt 455 Millionen Euro bei internationalen Investoren platziert, teilte die Finanzagentur des Bundes mit. Der WSF hatte die Fluggesellschaft in der Corona-Krise 2020 mit Stillen Einlagen und einer Aktienbeteiligung von 20 Prozent gerettet.

Mit 1,07 Milliarden Euro überstiegen die insgesamt erzielten Erlöse den zum Erwerb der Beteiligung eingesetzten Betrag von 306 Millionen Euro deutlich. Damit ende die Beteiligung des WSF. Unter dem Strich sei ein Gewinn von 760 Millionen Euro übriggeblieben, rechnete die Finanzagentur vor.

Der Luftfahrtsektor war im Jahr 2020 eine der ökonomisch am härtesten von der Corona-Pandemie getroffenen Branchen. Der Bund stützte die Lufthansa im Juni 2020 durch Stabilisierungsmaßnahmen in Höhe von bis zu 6 Milliarden Euro. Die Lufthansa konnte die stillen Einlagen bis November 2021 bereits vollständig zurückführen.

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Stabilisierung der Lufthansa erfolgreich

"Mit dieser erfreulichen Bilanz endet die Beteiligung des WSF und das Unternehmen liegt wieder in privaten Händen", sagte die scheidende Chefin der Finanzagentur, Jutta Dönges, die für den WSF verantwortlich ist. Die Stabilisierung der Lufthansa sei damit abgeschlossen. Der Staat steigt früher aus, als er sich zum Ziel gesetzt hatte: Eigentlich sollte der WSF die restlichen Aktien erst bis zum Herbst 2023 verkaufen.

Das letzte Paket von 6,2 Prozent platzierten die Deutsche Bank und Goldman Sachs zum Preis von 6,11 Euro je Aktie. Das sind 3,4 Prozent weniger als der Xetra-Schlusskurs vom Dienstag von 6,32 Euro. Ende Juli hatte der Bund seinen Anteil bereits auf weniger als zehn Prozent reduziert, seither hat er offenbar weitere Aktien in kleineren Stückzahlen auf den Markt geworfen und den Anteil abgeschmolzen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachrichtenagentur Reuters
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