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Mehr Schutz fürs Kind: Frauenärzte raten Schwangeren zur Keuchhusten-Impfung


Mehr Schutz fürs Kind
Frauenärzte raten Schwangeren zur Keuchhusten-Impfung

Von dpa
21.02.2019Lesedauer: 1 Min.
Gegen Keuchhusten und Influenza lassen sich Schwangere am besten nicht vor, sondern erst während der Schwangerschaft impfen.Vergrößern des BildesGegen Keuchhusten und Influenza lassen sich Schwangere am besten nicht vor, sondern erst während der Schwangerschaft impfen. (Quelle: Maurizio Gambarini./dpa)
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Düsseldorf (dpa) - Frauenärzte empfehlen schwangeren Frauen ohne bestehenden Schutz eine Impfung gegen Keuchhusten. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft Impfen des Berufsverbandes der Frauenärzte mit.

Man gehe davon aus, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut bald mit einem entsprechenden Votum folgen werde. Ähnliche Empfehlungen gebe es bereits in den USA und in Großbritannien. Eine Impfung sollte im letzten Drittel der Schwangerschaft erfolgen.

Grundsätzlich sollten alle Impfungen vor einer Schwangerschaft abgeschlossen sein, hieß es von der Arbeitsgemeinschaft. Es gebe aber zwei Ausnahmen: Die Grippe- und die Keuchhusten-Impfung. "Gegen beide Infektionen lassen sich Frauen am besten nicht vor, sondern erst während der Schwangerschaft impfen", riet Michael Wojcinski, Vorsitzender der AG Impfen, beim Jahreskongress der Frauenärzte in Düsseldorf.

Sowohl bei der Influenza als auch bei Keuchhusten werde das Baby für die ersten Lebenswochen vor den risikoreichen Infektionen geschützt. Beim Säugling mündeten Keuchhustenattacken häufig in gefährlichen Atemstillständen. Was die Influenza-Infektion angeht, so bestehe vor allem für die Mütter ein erhöhtes Risiko in der Schwangerschaft.

"Wenn eine Familie alles richtig machen will", so Wojcinski, "dann sind alle Bezugspersonen rund um das neugeborene Baby geimpft." Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Impfschutz überprüfen: "Ist die Schwangerschaft erst einmal eingetreten, dann ist es für Impfungen mit Lebendimpfstoffen - also Masern, Röteln, Mumps und Windpocken - zu spät."

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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