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Lungenentzündung vorbeugen und die Atmung stärken

Lungenentzündung vorbeugen und die Atmung von Pflegebedürftigen stärken

01.07.2014, 14:30 Uhr | ah (CF)

Lungenentzündung vorbeugen und die Atmung stärken. Mit Atem-Übungen können Sie einer Lungenentzündung vorbeugen (Quelle: imago images/HRSchulz)

Mit Atem-Übungen können Sie einer Lungenentzündung vorbeugen (Quelle: HRSchulz/imago images)

Vor allem für ältere Menschen und solche, die pflegebedürftig sind, ist es wichtig, dass sie mit der richtigen Atmung einer Lungenentzündung vorbeugen. Für sie besteht ein erhöhtes Risiko für die in Fachkreisen auch Pneumonie genannte Krankheit. Pfleger oder Angehörige sollten sie bei Atemübungen unterstützen. Erfahren Sie mehr über die Übungen und weitere Tipps zur Pneumonieprophylaxe.

Durchatmen und einer Lungenentzündung vorbeugen

Eine gute Belüftung der Lunge ist bei der Pneumonieprophylaxe besonders wichtig. Pflegebedürftige, die bettlägerig sind, können in der Liegeposition häufig nicht richtig durchatmen. Auch Patienten mit Schmerzen neigen oft zu einer schonenden und damit meist zu flachen Atmung.

Die Umsetzung ist zwar nicht immer möglich, aber ein wirksamer Tipp ist es, den Patienten regelmäßig aufrecht zu lagern oder ihn im besten Fall sogar zum Aufstehen zu bewegen. Die Mobilisation sorgt dafür, dass der Pflegebedürftige automatisch tiefer durchatmet, sodass auch die Teile der Lunge belüftet werden, die tiefer sitzen. Weiterer Vorteil dieser Übung: Lungensekret lässt sich leichter abhusten. (Eine Lungenentzündung sollten Sie nicht unterschätzen)

lifestyle.t-online.de: Eine Lungenentzündung ist eine unterschätzte Gefahr

Übungen für die Atmung als Vorbeugemethode

Mit nur wenigen Hilfsmitteln lassen sich einige Atemübungen durchführen, mit denen sich eine Lungenentzündung und andere Atemwegserkrankungen vorbeugen lassen. Blasen Sie beispielsweise gemeinsam mit Pflegebedürftigen Luftballons auf oder lassen Sie sie mit einem Strohhalm Blasen in ihr Getränk blubbern. Ebenso ein gutes Training für die Atmung lässt sich mit Watte gestalten, die es wegzupusten gilt – Kerzen erfüllen ebenso ihren Zweck in diesem Sinne. Achten Sie hierbei aber stets darauf, die Übungen nicht als Kinderspiel zu verkaufen – nicht jeder fühlt sich hierbei wohl.

Alternativ empfiehlt es sich, die Hände auf den Bauch oder den Brustkorb einer pflegebedürftigen Person zu legen. Fordern Sie sie anschließend dazu auf, Ihre Hände mit der Kraft der eigenen Atmung wegzudrücken. Sofern der Patient seine Arme noch uneingeschränkt bewegen kann, kann er diese Übung auch selbst durchführen und damit einer Lungenentzündung vorbeugen. (Eine Atemwegsinfektion kann verschiedene Ursachen haben)

Pneumonieprophylaxe bei Pflegebedürftigen: Tipps

Grundsätzlich ist es sinnvoll, das Zimmer des Patienten regelmäßig gut zu lüften. Diese Gelegenheit eignet sich besonders gut, um einmal tief durchzuatmen und frische Luft zu tanken. Wer hieraus ein Ritual zu bestimmten Gelegenheiten im Tagesablauf macht, kann einer Lungenentzündung vorbeugen.

Doch nicht nur die Atmung spielt eine Rolle bei der Pneumonieprohylaxe. Eine regelmäßige Mundpflege hilft dabei, die Anzahl krankheitserregender Keime im Mund- und Rachenraum zu verringern. Kann der Patient die Mundpflege nicht mehr alleine durchführen, sollten Sie diese Aufgabe übernehmen.

Ein weiterer Tipp ist eine kontrollierte Nahrungsaufnahme. Verschluckte Speisereste sind nämlich immer wieder Auslöser von Lungenentzündungen im fortgeschrittenen Alter. Es ist hier wichtig, dass Sie Pflegebedürftigen ausreichend Zeit zum Essen einräumen. Außerdem müssen Speisen sowie Getränke die richtige Konsistenz haben. Zu feste Nahrung kann beim Schlucken genauso zu einem Problem werden wie zu flüssige. Der verantwortliche Arzt sollte Ihnen hierzu Ratschläge geben können, sodass Sie Nahrungsmittel entsprechend andicken oder verflüssigen können. (Spezialkur bei Atemwegserkrankungen)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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