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Kombi-Therapie macht Schilddrüsen-OP überflüssig

dapd, amr

Aktualisiert am 15.02.2013Lesedauer: 2 Min.
Fast 20 Prozent der Deutschen haben einen oder mehrere Schilddrüsenknoten
Fast 20 Prozent der Deutschen haben einen oder mehrere Schilddrüsenknoten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Weltweit zum ersten Mal ist eine Patientin mit einem gutartigen und einem bösartigen Schilddrüsenknoten durch eine neue Kombinations-Therapie behandelt worden: mit der Mikrowellen-Therapie und der Radiojodtherapie. Für beide Verfahren ist keine Operation erforderlich, wie die Uniklinik in Frankfurt am Main mitteilte.

Kalte und heiße Schilddrüsenknoten

Bisher beläuft sich die Zahl der Schilddrüsenoperationen in Deutschland auf etwa 100.000 pro Jahr. Oft liegt eine knotige Schilddrüsenvergrößerung mit einem Mischbefund von heißen und kalten Knoten vor. Bei einem heißen Schilddrüsenknoten handelt es sich um eine gutartige Geschwulst, die mit Radiojodtherapie behandelt werden kann. Kalte Knoten können bösartig sein und werden in der Regel operativ entfernt.

Dank Mikrowellen schrumpft der Schilddrüsenknoten

Bereits 2012 führte die Uniklinik Frankfurt die sogenannte Mikrowellenablation ein. Dabei wird eine Sonde durch die Haut geleitet, um Mikrowellen direkt auf den Schilddrüsenknoten zu lenken. Die kranken Zellen werden erhitzt. Das Gewebe wird vom Körper abgebaut. Die Knoten schrumpfen in nur zehn bis 15 Minuten. Diese Behandlung ist schneller, effizienter und weniger schmerzhaft. "Die Mikrowellenablation verursacht auch deutlich geringere Nebenwirkungen, weil nur eine örtliche Betäubung und keine Vollnarkose nötig ist. Damit ist sie eine sehr vielversprechende Alternative zu den etablierten Verfahren", sagt Dr. Hüdayi Korkusuz in einer Pressemeldung des Universitätsklinikums.

Heißer Knoten therapiert

Im unmittelbaren Anschluss an diese Behandlung wurde bei der 52-jährigen Patientin auch ihr heißer Knoten therapiert. Dafür schluckte sie radioaktives Jod in Kapselform. Die Strahlen bewirkten ein gezieltes Zellsterben in der Geschwulst. Umliegendes Gewebe wurde nicht geschädigt. Die Kombi-Behandlung sei sehr sicher und nebenwirkungsarm, hieß es.

Schilddrüsenknoten häufig verbreitet

Ungefähr 20 Prozent der Deutschen haben einen oder mehrere Schilddrüsenknoten. Bei den über 65-Jährigen ist fast jeder Zweite von einer Erkrankung der Schilddrüse betroffen. Die Vergrößerung der Schilddrüse durch die Knoten kann sich für die Betroffenen sehr unangenehm auswirken: Ein Gefühl wie bei einem Kloß im Hals, ein unangenehmes Druckgefühl, Heiserkeit oder Räusperzwang können die Folge sein.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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