Sie sind hier: Home > Gesundheit > Gesundheitswesen >

Nächste Stufe der Telemedizin – Spahn will digitales Arzneimittel-Rezept für Handys einführen

Nächste Stufe der Telemedizin  

Spahn will bis 2020 Rezepte aufs Handy bringen

13.11.2018, 08:37 Uhr | dpa, jb, t-online.de, dpa-AFX

Nächste Stufe der Telemedizin – Spahn will digitales Arzneimittel-Rezept für Handys einführen. Arzneimittelrezep (Quelle: imago/HRSchulz )

Arzneimittelrezept: Künftig sollen nach einem Beratungsgespräch zwischen Arzt und Patient via Videochat auch Medikamente digital verschrieben werden können. (Symbolbild) (Quelle: HRSchulz /imago)

Ärzte dürfen schon per Videosprechstunde Patienten beraten – bald sollen sie auch Arzneimittelrezepte digital ausfertigen können.

Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Gesetzesänderung vorbereitet, die spätestens 2020 greifen soll. Darin ist vorgesehen, dass Rezepte für Arzneimittel nun auch aufs Smartphone des Patienten ausgestellt werden dürfen.

"Erst das elektronische Rezept macht Telemedizin zu einem Erfolgsprojekt", sagt Spahn der FAZ. Deswegen schaffe er nun den Rahmen, damit Patienten künftig auch dann Medikamente verschrieben werden könnten, wenn sie nur eine Videosprechstunde besuchten. "Die Telemedizin spart Ärzten und Patienten Zeit und Wege – vor allem auf dem Land und außerhalb der üblichen Praxisöffnungszeiten."

Telemedizin wird weiterhin gestärkt

Spahn will Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen dem Bericht zufolge verpflichten, Regeln zu vereinbaren, damit Arzneimittelrezepte auch ausschließlich in elektronischer Form eingesetzt werden können. Sie hat dafür sieben Monate Zeit, nachdem die Novelle des Arzneimittelgesetzes in Kraft getreten ist. Das wird voraussichtlich im Frühjahr 2020 geschehen. Zugleich soll das Verbot aufgehoben werden, nach dem Apotheken verordnungspflichtige Arzneien nicht abgeben dürfen, wenn der Arzt den Patienten nur telemedizinisch beraten hat.



Technische Details der Speicherung und des Zugriffs per Karte und oder per Handy-App sollen Kassen, Ärzte und Apotheker untereinander ausmachen. Das Projekt ist den Angaben zufolge eines der Themen, die Spahn auf der Digital-Klausur des Bundeskabinetts am Mittwoch und Donnerstag vorstellen will.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, afx


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
SmartHome Komfortpaket statt 169,96 € nur 89,99 €*
zu Magenta SmartHome
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018