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Mit Long Covid im Beruf langsam starten

Von dpa
Aktualisiert am 26.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Corona-Infektion kann auch Langzeitfolgen haben.
Eine Corona-Infektion kann auch Langzeitfolgen haben. Im Job sollte man im Falle eines diagnostizierten Post-Covid-Syndroms die eigenen Leistungsgrenzen anerkennen. (Quelle: Jens Schierenbeck/dpa-tmn./dpa)
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K├Âln (dpa/tmn) - Eine Infektion mit dem Coronavirus kann auch zu gesundheitlichen Langzeitfolgen f├╝hren. Dann ist von Long Covid oder dem Post-Covid-Syndrom die Rede: Erkrankte haben auch vier Wochen nach ├╝berstandener Infektion noch k├Ârperliche oder psychische Beeintr├Ąchtigung.

DieBeschwerdenk├Ânnen vielf├Ąltig sein und reichen etwa von M├╝digkeit ├╝ber Konzentrationsschwierigkeiten bis zu kognitiven Einschr├Ąnkungen, Magen-Darm-Beschwerden oder Schwindel. Das kann den Wiedereinstieg in den Beruf schwierig machen. Darauf macht der T├╝v Rheinland aufmerksam.

Eigene Grenzen erkennen und akzeptieren

Wer mit Post-Covid-Syndrom in den Job zur├╝ckkehrt, muss Aufgaben m├Âglicherweise langsamer angehen oder die T├Ątigkeitsschwerpunkte verlagern. Wichtig ist laut T├╝v Rheinland vor allem, sich selbst nicht zu stark zu fordern. Gerade f├╝r leistungsorientierte Besch├Ąftigte kann das schwierig sein.

Der T├╝v Rheinland r├Ąt mitunter zu Strategien aus der Stressbew├Ąltigung, um mit den Belastungen besser klarzukommen. Entscheidend sei, die eigene Einstellung zu Leistung zu reflektieren, um so Grenzen erkennen und akzeptieren zu k├Ânnen.

Daneben k├Ânnen Atem-, Konzentrations- und Achtsamkeits├╝bungen, Meditation sowie Physiotherapie und Sport dazu beitragen, die Folgen der Erkrankung zu lindern. Oft k├Ânnen ein interdisziplin├Ąrer Ansatz und therapeutische Hilfe n├Âtig sein.

F├╝hrungskraft muss Aufgaben pr├╝fen

Daneben sind aber auch die F├╝hrungskraft und der jeweilige Arbeitgeber gefragt. Iris Dohmen, Psychologin bei T├╝v Rheinland, r├Ąt F├╝hrungskr├Ąften, bei der R├╝ckkehr ein offenes und konstruktives Gespr├Ąch mit den betroffenen Besch├Ąftigten zu f├╝hren und etwa zu kl├Ąren, welche Aufgaben ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin jetzt gut ├╝bernehmen kann.

Grunds├Ątzlich gilt: Sind Besch├Ąftigte aufgrund des Post-Covid-Syndroms innerhalb von zw├Âlf Monaten l├Ąnger als sechs Wochen arbeitsunf├Ąhig erkrankt, sind Arbeitgeber auch zu einem beruflichen Eingliederungsmanagement (BEM) verpflichtet. Ein BEM soll dazu beitragen, dass Besch├Ąftigte fr├╝hzeitig wieder gut in den Job finden und erneuten Ausfallzeiten m├Âglichst vorbeugen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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