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Masern: Behandlung der Krankheit

Bettruhe und viel Flüssigkeit  

Masern: Behandlung der Krankheit

21.05.2013, 15:37 Uhr | jk (CF)

Masern sind eine hochansteckende Kinderkrankheit, die in zwei Stadien verläuft – einem grippeartigen Vorstadium und einem Hauptstadium mit dem charakteristischen Hautausschlag. Hier sind nützliche Tipps zur Behandlung der Infektionskrankheit, die nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen auftreten kann.

Behandlung der Kinderkrankheit

Masern können nicht durch Medikamente bekämpft werden. Erkrankte können sich jedoch noch bis zu vier Tage nach Ansteckung mit einer sogenannten passiven Impfung (postexpositionelle Impfung) vor dem Ausbruch der Kinderkrankheit schützen. In der Regel bricht die Maserninfektion nach acht bis zwölf Tagen Inkubationszeit aus. Ansonsten lassen sich bei Masern nur die Symptome mit schmerzlindernden Medikamenten therapieren.

Hustenmittel und fiebersenkende Mittel mit Wirkstoffen wie etwa Metamizol, Iboprofen oder Paracetamol können die Beschwerden lindern. Dies sollte allerdings immer in Absprache mit dem Hausarzt geschehen. Tipp: Versuchen Sie zunächst eine Behandlung mit Wadenwickeln, um das Fieber zu senken, da diese Methode sehr schonend ist.

Bettruhe und viel Flüssigkeit

Sind Sie oder Ihr Kind an Masern erkrankt, ist strenge Bettruhe das Wichtigste. „Die Erkrankten sollten während des gesamten Krankheitsverlaufs und während der ersten Tage der Genesung strenge Bettruhe einhalten, da gerade gegen Ende eine erhöhte Anfälligkeit für andere Infekte besteht“, empfiehlt die „Apotheken Umschau“ in einem Bericht zum Thema. Wie bei allen Fiebererkrankungen sollte man stets viel trinken. In Sachen Nahrung empfiehlt sich zudem ausreichend Vitamin A, zum Beispiel über Tomaten, Paprika, Brokkoli, und Vitamin C durch Obst und ebenfalls Gemüse zu sich zu nehmen.

Antibiotika bei Folgeerkrankungen

Masern schwächen das Immunsystem. In der Folge haben Bakterien und damit einhergehende Krankheiten wie Mittelohr- oder Lungenentzündungen leichtes Spiel. Bei sich hinzugesellenden bakteriellen Infektionen können Antibiotika zugereicht werden. Auch diese Therapiemaßnahme erfolgt immer in Absprache mit Ihrem Arzt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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