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Zahnweiß-Zahncreme: NĂŒtzlich oder schĂ€dlich?

ob (CF)

05.05.2011Lesedauer: 2 Min.
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So mancher Hersteller von Zahncreme verspricht, dass Ihre ZĂ€hne mit seinem Produkt wieder in einem reinen Weiß erstrahlen – daher wird solche Art von Zahncreme auch gerne als Zahnweiß bezeichnet. Ihr Nutzen ist jedoch mehr als umstritten, fĂŒr manche Menschen ist der Gebrauch sogar schĂ€dlich.

Wie funktioniert Zahnweiß?

Die Zahncremehersteller werben zumeist damit, dass sich in der Creme Phosphate befinden, die BelĂ€ge lockern. Zudem beinhalten sie Putzkörper, die BelĂ€ge und Ă€ußerliche VerfĂ€rbungen entfernen. Dies gelingt dadurch, dass die Putzkörper eine raue Struktur haben und wie Schleifpapier wirken. Hierbei gibt es natĂŒrlich von Zahncreme zu Zahncreme Unterschiede.


Die richtige Zahnpflege

Um die ZĂ€hne dauerhaft gesund zu halten, ist eine konsequente Mundhygiene unerlĂ€sslich. Diese beinhaltet neben regelmĂ€ĂŸigem ZĂ€hneputzen die Wahl einer geeigneten BĂŒrste. Generell sollten Sie keine harten Borsten verwenden. Weiche ZahnbĂŒrsten sind bei empfindlichen ZĂ€hnen zu empfehlen. Achten Sie zudem auf einen kurzen BĂŒrstenkopf, damit Sie alle Stellen im Mund erreichen können.
So sollte Ihre ZahnbĂŒrste auf keinen Fall aussehen. Eine ausgefranste BĂŒrste reinigt nicht mehr optimal und bietet somit keinen Schutz mehr vor Karies. SpĂ€testens alle drei Monate empfehlen ZahnĂ€rzte die ZahnbĂŒrste zu wechseln.
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Wie rau die Struktur der Putzkörper ist, gibt der Abrasionswert an, auch bekannt als RDA-Wert (Radioactive Dentin Abrasion). Dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagt die ZahnĂ€rztin Mozhgan Bizhang von der UniversitĂ€t DĂŒsseldorf, dass der RDA-Wert nicht höher als 150 liegen sollte. Zudem sollte die Zahncreme mindestens 1,4 Milligramm Fluorid pro Gramm Zahnpasta enthalten, um das natĂŒrliche Weiß der ZĂ€hne zu stĂ€rken - gerade wenn Sie diese tĂ€glich verwenden wollen.

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FĂŒr Kinder schĂ€dlich

Andere Zahncremes wiederum weisen keine Phosphate auf, sondern Pyrophosphate, die die Bildung von Zahnstein verhindern sollen. Der Grund: Zahnstein ist dafĂŒr verantwortlich, dass VerfĂ€rbungen hartnĂ€ckiger am Zahnschmelz haften. Gerade Kinder sollten allerdings Zahnweiß – ob nun mit Phosphaten oder Pyrophosphate – nicht verwenden, da sie einen noch weichen Zahnschmelz haben, der von der Zahncreme angegriffen wird. Daher ist Zahnweiß fĂŒr Kinder nicht empfehlenswert, sondern im Gegenteil sogar schĂ€dlich.

Zahnweiß: FragwĂŒrdiger Nutzen

Selbst fĂŒr Erwachsene ist die Verwendung von Zahncremes, die einen besonderen "Whitening-Effekt" bewirken, kein Wundermittel. Das Magazin "Öko-Test" hat im April 2012 insgesamt 15 Produkte getestet, die im Handel zwischen 55 Cent und 13 Euro pro Tube kosten. Das Ergebnis ist ernĂŒchternd: Keine dieser Zahncremes konnte die ZĂ€hne dauerhaft aufhellen, selbst das beste Produkt schnitt nur mit "befriedigend" ab. Der Grund dafĂŒr: "Zahnweißcremes fĂŒhren nicht zu einer Aufhellung der Zahnhartsubstanz, sondern können helfen, Farbauflagerungen auf den ZĂ€hnen zu entfernen", erklĂ€rt Professor Thomas Attin, Direktor der Klinik fĂŒr PrĂ€ventivzahnmedizin, Paradontologie und Kariologie der UniversitĂ€t ZĂŒrich, dem Magazin "Öko-Test". Das verwundert auch nicht weiter, denn laut Kosmetikverordnung dĂŒrfen Zahncremes nur die ZĂ€hne reinigen, sie schĂŒtzen und dabei helfen, sie in gutem Zustand zu halten. VerĂ€ndern dĂŒrfen sie die Zahnsubstanz allerdings nicht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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