Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Rheuma >

Rheuma: Darauf sollten Patienten beim Impfen achten

Geschwächtes Immunsystem  

Worauf Rheuma-Patienten beim Impfen achten sollten

17.01.2020, 12:29 Uhr | dpa

Rheuma: Darauf sollten Patienten beim Impfen achten. Rheuma-Patienten sollten vor Impfungen ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt führen. (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose)

Rheuma-Patienten sollten vor Impfungen ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt führen. (Quelle: Christin Klose/dpa/tmn)

Rheuma-Patienten sollten vorm Impfen mit ihrem Arzt sprechen. Denn wer bestimmte Medikamente nimmt, muss auf einige Impfungen verzichten.

Impfungen sind für Rheuma-Patienten ein besonders schwieriges Thema. Denn viele von ihnen bekommen eine sogenannte immunsuppressive Therapie – sie nehmen also Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken.

Dadurch sind sie einerseits anfälliger für Infektionen, gleichzeitig sind manche Impfungen aber gar nicht möglich. Darauf weist die Deutsche Rheuma-Liga in ihrer Zeitschrift "Mobil" (Ausgabe 6/2019) hin.

Grippeimpfung bei Rheuma sinnvoll

Grundsätzlich möglich und empfohlen sind regelmäßig aufgefrischte Impfungen gegen Tetanus, Keuchhusten und Diphtherie. Auch eine Grippeschutz-Impfung ist bei Rheuma sinnvoll. Gegen Pneumokokken und Gürtelrose empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) Impfungen grundsätzlich erst ab 60 Jahren.

Menschen mit Rheuma können oder sollten diese aber auch schon vorher erhalten. Weitere Impfungen kommen dann je nach Lebenslage hinzu, vor manchen Fernreisen gegen Hepatitis A zum Beispiel.

Masern-Impfung bei immunsuppressiver Therapie tabu

Impfungen mit Lebendimpfstoffen – gegen Masern oder Gelbfieber etwa – sind bei immunsuppressiver Therapie dagegen verboten. Abweichungen von diesem Verbot sind in bestimmten Fällen möglich.

Das kann etwa für betroffene Mütter gelten, deren Kinder eine solche Impfung erhalten sollen – hier besteht sonst Ansteckungsgefahr. Patienten sollten sich aber vorher ausführlich von einem Spezialisten beraten lassen.

Impfpass sorgfältig führen

Ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt ist aber auch bei allen anderen Impfungen sinnvoll, gerade im Zusammenhang mit Rheuma. Der Arzt kann zum Beispiel den richtigen Zeitpunkt für eine Impfung festlegen. Denn am besten erhalten Patienten den Piekser vor Beginn einer Therapie oder zwischen zwei Behandlungszyklen.

Wichtig für das Arztgespräch, bei Rheuma mehr noch als sonst: ein vollständiger, sorgfältig geführter Impfpass.

Verwendete Quellen:
  • dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal