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Das sind die skurrilsten Gesetze beliebter Reiseziele

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Abschiedskuss verboten  

Das sind die skurrilsten Gesetze beliebter Reiseländer

21.01.2018, 14:22 Uhr | srt/Hans-Werner Rodrian

Das sind die skurrilsten Gesetze beliebter Reiseziele. Mann und Frau küssen sich am Bahnsteig (Quelle: imago/Petra Schneider)

Abschiedsküsse am Bahnhof sind in Deutschland gang und gäbe, bei unseren französischen Nachbarn aber tatsächlich verboten. (Quelle: Petra Schneider/imago)

Die kuriosesten Vorschriften aus zehn beliebten Reiseländern sind nicht nur zum Lachen, sondern können Urlaubern auch eine Menge Ärger bescheren.

Wer in die weite Welt aufbricht, dem sollte sich bewusst sein, dass im Ferienland nicht alles so geregelt ist wie daheim. Damit es nicht zu einem Konflikt mit dem Gesetz kommt, haben wir Ihnen eine Liste an Gesetzen in beliebten Reiseländern zusammengestellt, die man hierzulande wohl kaum erwarten würde. Und auch wenn einiges merkwürdig erscheint: Ja, diese Vorschriften gelten tatsächlich!

England: Briefmarke richtig herum aufkleben

Wer eine Postkarte nach Hause schreibt, der sollte beim Frankieren aufpassen. Aus Respekt vor der Queen ist es nicht nur unschicklich, sondern verboten, eine Briefmarke mit ihrem Konterfei falsch herum aufzukleben.

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Frankreich: kein Abschiedskuss am Bahnsteig

Küssen am Bahnsteig verboten: Bereits seit dem Jahr 1910 ist es in Frankreich nicht mehr erlaubt, Abschiedsküsse am Bahnsteig auszutauschen. Damit reagierte der Gesetzgeber einst auf Zugverspätungen, weil sich Paare vor der Abfahrt nicht trennen konnten, und dadurch immer wieder Verzögerungen hervorriefen.

USA: Bierflasche in der Tüte lassen

In den Vereinigten Staaten ist Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit weiterhin tabu. Das gilt auch für Strände, Parks und Flaniermeilen. Schon das sichtbare Tragen alkoholischer Getränke kann strafbar sein. Und wenn der Kassierer an der Kasse unter 21 ist, dann muss man in New York den Alkohol selber scannen und in die Tüte packen – wirklich.

Singapur: Kaugummi verboten

Die als besonders reinlich bekannte Stadt hat seit 1992 die Herstellung und den Verkauf von Kaugummis verboten, um Straßen, Busse und U-Bahnen sauber zu halten. Laut Auswärtigem Amt ist sogar die private Einfuhr untersagt. Zuwiderhandlungen können auch für Touristen zu Geldstrafen von mehr als 150 Euro führen.

Russland: Auto waschen

In Russland genießt das ordentliche Erscheinungsbild von Autos oberste Priorität. Ist nämlich der (Miet-)Wagen zu schmutzig, droht ein Bußgeld von bis zu 200 Euro. In der Hauptstadt Moskau kontrollieren Polizisten penibel, ob Nummernschild und Windschutzscheibe sauber genug sind.

Emirate: E-Zigaretten daheim lassen

Nicht ins Reisegepäck gehören E-Zigaretten für Urlauber, die in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen. Ob Dubai, Abu Dhabi oder Ras-Al-Khaimah: Überall ist der Import von elektrischen Zigaretten verboten. Sie werden bei der Einfuhr beschlagnahmt.

Griechenland: keine Steine mitnehmen

In Griechenland ist es unter strenger Strafe verboten, Steine von antiken Stätten mitzunehmen. Dies gilt nicht nur für Teile der Akropolis, sondern auch für völlig unverfängliche Kiesel. Wer erwischt wird, kann schnell mal die Nacht in der Polizeistation verbringen und muss hinterher auch noch das archäologische Gutachten bezahlen.

Sri Lanka: kein Tattoo zeigen

Das Spiel mit religiösen Symbolen kann überall auf der Welt gefährlich werden. Eine britische Touristin reiste jüngst mit ihrer Buddha-Tätowierung auf dem Arm nach Sri Lanka. Erboste Mönche meldeten dies der Polizei als unangemessen – die Frau wurde des Landes verwiesen.

Italien: am Trevi-Brunnen nicht picknicken

Die Stadtväter in Italiens Altstädten wünschen sich, dass die Touristen ihr Geld im Restaurant ausgeben und nicht beim illegalen Hütchenspieler. Wer in Rom am Rand des Trevibrunnens picknickt, der wird von Polizisten mit Trillerpfeifen verscheucht. In Florenz und auf Capri werden die Freitreppen vor den Kirchen um die Mittagszeit nass gespritzt, damit sich niemand hinsetzt. Und Einkaufen bei illegalen Straßenhändlern kostet bis zu 7000 Euro Strafe.

Deutschland: Strandburgen abends beseitigen

Auch in Deutschland gibt es unerwartete Vorschriften: So macht das Bauen von Strandburgen zwar Spaß, ist aber an vielen Stränden verboten. In Binz auf Rügen oder auf Fehmarn sind zumindest kleine Burgen erlaubt, die abends wieder zugeschüttet werden, damit nachts keine Menschen in Löcher oder über Sandberge stolpern. Gänzlich verboten ist Burgenbauen auf Sylt – angeblich, um Rettungsfahrzeuge nicht zu behindern.

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