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Ukrainische Armee: Russische Truppen bei Kiew aufgehalten

Von dpa
Aktualisiert am 24.03.2022Lesedauer: 4 Min.
Wolodymyr Selenskyj spricht am Mittwochabend im Fernsehen: Der ukrainische PrÀsident ruft zu Protesten auf.
Wolodymyr Selenskyj spricht am Mittwochabend im Fernsehen: Der ukrainische PrÀsident ruft zu Protesten auf. (Quelle: Screenshot Video)
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Der russische Vormarsch stockt, dennoch gibt es Angriffe auf viele StĂ€dte. PrĂ€sident Selenskyj ruft zu weltweiten Protesten auf. Ein Überblick ĂŒber die Ereignisse

Die russischen Einheiten greifen nach Angaben des ukrainischen MilitĂ€rs auch weiterhin zahlreiche StĂ€dte und Gebiete an. In der Nacht sollen sie aber bei Kiew am VorrĂŒcken gehindert worden sein. Beim östlichen Kiewer Vorort Browary seien russische Truppen gestoppt worden, teilte der ukrainische Generalstab mit.

Es sei ihnen auch nicht gelungen, ukrainische Verteidigungsstellungen zu durchbrechen, um den nordwestlichen Rand der Hauptstadt zu erreichen. Im Gegenteil sind nach EinschĂ€tzung des britischen Geheimdienstes ukrainische Truppen im Nordwesten von Kiew zu erfolgreichen Gegenangriffen ĂŒbergegangen. Lesen Sie in unserem Newsblog mehr ĂŒber die aktuelle Entwicklung.

Im Gebiet Donezk im Osten stand nach Kiewer Angaben die ĂŒberwiegende Mehrheit ukrainischer Einheiten unter Beschuss. Russische Truppen wollten dort die Orte Werchnoterezke, Marjinka und weiterhin die hart umkĂ€mpfte Großstadt Mariupol einnehmen. Die Berichte aus den Kampfzonen lassen sich aber weiterhin nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen.

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"Der Kreml ist sauer"
Russische Separatistenmilizen in Sjewjerodonezk: Aus der Stadt hat sich das ukrainische MilitĂ€r mittlerweile zurĂŒckgezogen.


Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums haben die russischen StreitkrĂ€fte auch einen Monat nach Kriegsbeginn nicht die Lufthoheit in der Ukraine erobert. Die USA und ihre VerbĂŒndeten arbeiteten daran, den Ukrainern mehr Luftabwehrsysteme mit großer Reichweite zu beschaffen. Die derzeit vorhandenen Systeme setzten die Ukrainer "sehr effektiv" ein. Das sei ein Grund dafĂŒr, "warum wir ein ziemlich risikoscheues Verhalten einiger russischer Piloten beobachten".

Ein Mikoyan MiG-31 AbfangjĂ€ger der russischen Luftwaffe bei einer Übung: Im Ukraine-Krieg hat Russland offenbar noch keine Lufthoheit.
Ein Mikoyan MiG-31 AbfangjĂ€ger der russischen Luftwaffe bei einer Übung: Im Ukraine-Krieg hat Russland offenbar noch keine Lufthoheit. (Quelle: Pavel Golovkin/dpa-bilder)

Durch russischen Beschuss in Kiew wurde am Mittwoch die russische Journalistin Oxana Baulina getötet, die fĂŒr das unabhĂ€ngige Investigativportal The Insider (theins.ru) arbeitete. Seit Beginn des Krieges gab es Berichte ĂŒber mindestens sechs getötete Journalisten.

Genau einen Monat nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj die Menschen weltweit zu Protesten gegen den Krieg aufgerufen. "Kommen Sie im Namen des Friedens, kommen Sie mit ukrainischen Symbolen, um die Ukraine, die Freiheit und das Leben zu unterstĂŒtzen!", sagte Selenskyj in einer Videoansprache in der Nacht zu Donnerstag.

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Auch fĂŒr die Reaktion der westlichen LĂ€nder auf den Krieg soll der Donnerstag ein entscheidender Tag werden: In BrĂŒssel stehen Gipfeltreffen der Nato, der Siebener-Gruppe wichtiger IndustrielĂ€nder (G7) und der EuropĂ€ischen Union (EU) an. Dazu ist US-PrĂ€sident Joe Biden nach Europa gekommen. Die Spitzenberatungen sollen nach Worten seines Sicherheitsberaters Jack Sullivan die "nĂ€chste Phase" der militĂ€rischen UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine einlĂ€uten. Lesen Sie hier den Vorbericht unseres Washington-Korrespondenten Bastian Brauns.

"Auf diesen drei Gipfeln werden wir sehen: Wer ist ein Freund, wer ist ein Partner, und wer hat sich verkauft und betrogen?", sagte Selenskyj. Man mĂŒsse zusammenarbeiten und verhindern, dass Moskau Mitglieder der Nato, EU oder G7 auf die Seite des Krieges ziehe. Die KĂ€mpfe in der Ukraine gingen unterdessen mit unverĂ€nderter HĂ€rte weiter. Auf Befehl von PrĂ€sident Wladimir Putin hatte Russland in der Nacht zu Donnerstag, 24. Februar, das Nachbarland angegriffen.

Appell von Selenskyj

"Kommen Sie aus Ihren BĂŒros, Ihren Wohnungen, Ihren Schulen und UniversitĂ€ten!", sagte Selenskyj in seinem Aufruf zu weltweiten Protesten auf Englisch. Der Krieg ziele nicht nur auf die Ukraine, sondern Russland versuche, die Freiheit aller Menschen in Europa und der Welt zunichtezumachen, sagte er. Moskau versuche zu zeigen, "dass nur grobe und grausame Gewalt zĂ€hlt".

Der PrĂ€sident in Kiew wandte sich ein weiteres Mal auf Russisch an die BĂŒrger Russlands. Er sei ĂŒberzeugt, dass es dort viele Menschen gebe, denen schon "schlecht sei" von den "LĂŒgen der Propagandisten". Die Ukraine habe nie die Sicherheit der Russischen Föderation bedroht, und Kiew tue alles, um den Krieg zu beenden.

FlÀchenbrÀnde bei Tschernobyl gelöscht

Im Sperrgebiet um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl sind mehrere FlĂ€chenbrĂ€nde erfolgreich bekĂ€mpft worden. Die ukrainische Atomaufsichtsbehörde habe die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) darĂŒber informiert, dass die Feuerwehr der Stadt Tschernobyl vier BrĂ€nde gelöscht habe. Das teilte Generaldirektor Rafael Grossi am Mittwochabend mit.

Zur Ursache der Feuer gab es keine Angaben. Russische Truppen hatten das GelĂ€nde um das AKW vor rund einem Monat unter ihre Kontrolle gebracht. Dort kam es 1986 zum schwersten AtomunglĂŒck in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernkraft.

Das wird heute wichtig

Der russische Krieg gegen die Ukraine beschĂ€ftigt die internationale Politik mit den drei Gipfeltreffen von Nato, G7 und EU in BrĂŒssel. Die Staats- und Regierungschefs mĂŒssen sich auch mit der Frage russischer Energielieferungen befassen. Putin ordnete am Mittwoch an, dass "unfreundliche Staaten" wie Deutschland dafĂŒr kĂŒnftig in Rubel zahlen mĂŒssten. Bei einem Nachgeben wĂŒrden die westlichen Staaten ihre eigenen Sanktionen gegen das russische Finanzsystem aushebeln.

Auch die Innenminister der G7-Staaten tagen, Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) nimmt online an den Beratungen teil. Parallel dazu trifft sie sich mit den Innenministern der deutschen BundeslĂ€nder. Im Fokus steht die Frage, wie die FlĂŒchtlinge aus der Ukraine in Deutschlands und in der EU verteilt werden können.

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Von Daniel MĂŒtzel
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