• Home
  • Politik
  • Ukraine
  • Hubschrauber und Artillerie: USA r├╝sten Ukraine auf


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextHeftige Unwetter: Viele Sch├ĄdenSymbolbild f├╝r einen TextSchlagerstar muss Konzerte absagenSymbolbild f├╝r ein Video2.000 Jahre alte Schildkr├Âte ausgegrabenSymbolbild f├╝r einen TextDeutsche verbrauchen weniger GasSymbolbild f├╝r einen TextARD-Serienstar erlitt ZusammenbruchSymbolbild f├╝r einen TextBundesliga-Klubs starten neue KooperationSymbolbild f├╝r einen TextS├Âhne besuchen Becker im Gef├ĄngnisSymbolbild f├╝r einen TextLudowig-Tochter zeigt sich im BikiniSymbolbild f├╝r einen TextVerstappen gegen Sperre f├╝r F1-LegendeSymbolbild f├╝r einen TextNarumol zeigt ihre T├ÂchterSymbolbild f├╝r einen TextEinziges Spa├čbad von Sylt muss schlie├čenSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserBecker bekommt erfreulichen Knast-BesuchSymbolbild f├╝r einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Hubschrauber und Panzerfahrzeuge: USA r├╝sten Ukraine auf

Von afp, dpa
Aktualisiert am 14.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Ukraine-Krieg: Russland greift mehrere St├Ądte an und setzt vor allem auf die Zerst├Ârung von Eisenbahnstrecken und Bahnh├Âfen. (Quelle: t-online)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Experten warnen: Eine russische Gro├čoffensive in der Ostukraine stehe kurz bevor. Nach der EU reagieren auch die USA mit weiteren Milit├Ąrhilfen f├╝r die Ukraine. Geliefert werden soll schweres Gesch├╝tz.

Angesichts der offenbar unmittelbar bevorstehenden russischen Gro├čoffensive in der Ostukraine stocken die USA ihre Milit├Ąrhilfen f├╝r Kiew um 800 Millionen Dollar (rund 737 Millionen Euro) auf. Geliefert werden sollen unter anderem Artilleriesysteme, Artilleriemunition, Panzerfahrzeuge und Hubschrauber, wie das Wei├če Haus am Mittwoch nach einem Telefonat zwischen US-Pr├Ąsident Joe Biden und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj bekannt gab. Unterdessen drohte Russland mit Angriffen auf Kommandozentralen in Kiew.


Bilder zeigen Butscha nach dem Massaker

Butscha gleicht einer Geisterstadt: In dem Vorort der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurden hunderte Zivilisten ermordet. Berichte russischer Gr├Ąueltaten dringen nach und nach an die ├ľffentlichkeit.
Ukrainische Soldaten erreichen den ehemals russisch besetzten Kiewer Vorort Butscha mit Milit├Ąr- und einem Hilfskonvoi.
+9

"Dieses neue Hilfspaket wird viele der hoch effektiven Waffensysteme enthalten, die wir bereits zur Verf├╝gung gestellt haben, und auch neue F├Ąhigkeiten, die auf den gr├Â├čeren Angriff zugeschnitten sind, den Russland unserer Einsch├Ątzung nach in der Ostukraine starten wird", erkl├Ąrte Biden.

Die ukrainischen Streitkr├Ąfte h├Ątten die bislang von den USA gelieferten Waffen bereits mit "verheerender Wirkung" gegen die russische Armee eingesetzt. "W├Ąhrend sich Russland vorbereitet, seine Angriffe in der Donbass-Region zu intensivieren, werden die USA der Ukraine weiter die F├Ąhigkeiten zur Verf├╝gung stellen, sich zu verteidigen."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Italiens Regierungschef Draghi bricht Nato-Gipfel ab
Mario Draghi in Madrid: Der italienische Regierungschef nimmt am Donnerstag an einer Kabinettssitzung teil.


Weitere 500 Millionen Euro von der EU

Auch die EU wird zus├Ątzliche 500 Millionen Euro f├╝r die Lieferung von Waffen und Ausr├╝stung an die ukrainischen Streitkr├Ąfte bereitstellen. Das k├╝ndigte der Rat der EU-Mitgliedstaaten am Mittwoch in Br├╝ssel an. Damit erh├Âhen sich die zur Verf├╝gung stehenden Mittel auf 1,5 Milliarden Euro.

Loading...
Symbolbild f├╝r eingebettete Inhalte

Embed

Ein erstes Paket ├╝ber 500 Millionen Euro war bereits Ende Februar bewilligt worden, ein weiteres dann im April. Mit den Geldern sollen laut der Mitteilung pers├Ânliche Schutzausr├╝stung, Erste-Hilfe-K├Ąsten und Treibstoff, aber auch Waffen zu Verteidigungszwecken finanziert werden.

Neues Finanzierungsinstrument

"Da sich Russland auf eine Offensive im Osten der Ukraine vorbereitet, ist es entscheidend, dass wir unsere milit├Ąrische Unterst├╝tzung f├╝r die Ukraine fortsetzen und verst├Ąrken, um ihr Gebiet und ihre Bev├Âlkerung zu verteidigen und weiteres Leid zu verhindern", sagte der EU-Au├čenbeauftragte Josep Borrell.

Loading...
Symbolbild f├╝r eingebettete Inhalte

Embed

Das Geld f├╝r die Milit├Ąrhilfe kommt aus der sogenannten Europ├Ąischen Friedensfazilit├Ąt. Sie ist ein neues Finanzierungsinstrument der EU, das auch genutzt werden kann, um die F├Ąhigkeiten von Streitkr├Ąften in Partnerl├Ąndern zu st├Ąrken. F├╝r den Zeitraum von 2021 bis 2027 ist die Friedensfazilit├Ąt mit rund f├╝nf Milliarden Euro ausgestattet. Deutschland finanziert nach Angaben von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) rund ein Viertel der EU-Unterst├╝tzung.

Gro├čoffensive steht bevor

Nach Einsch├Ątzung Kiews und westlicher Staaten steht nach dem R├╝ckzug der russischen Streitkr├Ąfte aus dem Gro├čraum Kiew eine russische Gro├čoffensive im Osten der Ukraine unmittelbar bevor. F├╝r Unruhe in der ukrainischen Hauptstadt sorgt zudem die Drohung Russlands, im Falle weiterer Angriffe auf russisches Staatsgebiet ukrainische Kommandozentralen anzugreifen.

"Wir beobachten Versuche der ukrainischen Truppen, Sabotage zu ver├╝ben und russisches Territorium anzugreifen", erkl├Ąrte das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch. "Wenn solche F├Ąlle anhalten, werden die russischen Streitkr├Ąfte Kommandostrukturen angreifen, auch in Kiew."

Hinweise auf Kriegsverbrechen verdichten sich

Sieben Wochen nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verdichten sich die Hinweise auf schwere Kriegsverbrechen in dem Land. Der Chefankl├Ąger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Karim Khan, bezeichnete die gesamte Ukraine bei einem Besuch in Butscha am Mittwoch als "Tatort".

Laut einem Bericht der Organisation f├╝r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) gibt es "glaubw├╝rdige Beweise", dass russische Soldaten seit ihrer Invasion in der Ukraine schwere Menschenrechtsverletzungen begangen haben, darunter gezielte T├Âtungen und Entf├╝hrungen von Zivilisten.

Scholz h├Ąlt sich zur├╝ck

Biden hatte Russland am Dienstag erstmals einen "V├Âlkermord" in der Ukraine vorgeworfen. W├Ąhrend er daf├╝r am Mittwoch R├╝ckendeckung von Kanadas Premierminister Justin Trudeau erhielt, ├Ąu├čerten sich die Regierungen Deutschlands und Frankreichs zur├╝ckhaltend. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sprach weiter von "Kriegsverbrechen", Frankreichs Pr├Ąsident Emmanuel Macron warnte vor einer nicht zielf├╝hrenden "Eskalation der Worte". Der Kreml wies Bidens Anschuldigungen als "inakzeptabel" zur├╝ck.

Loading...
Symbolbild f├╝r eingebettete Inhalte

Embed

Das US-Au├čenministerium verteidigte am Mittwoch Bidens Wortwahl. Was in der Ukraine geschehe, sei "kein Unfall", betonte Au├čenstaatssekret├Ąrin Victoria Nuland. "Es ist eine absichtliche Entscheidung Russlands, seiner Armee, die Ukraine und ihre Zivilbev├Âlkerung zu zerst├Âren".

Ersch├╝ttert ├╝ber Gr├Ąueltaten an der ukrainischen Zivilbev├Âlkerung ├Ąu├čerten sich am Mittwoch bei einem Ukraine-Besuch auch Polens Pr├Ąsident Andrzej Duda und seine baltischen Kollegen. "Dies ist kein Krieg, dies ist Terrorismus", sagte Duda bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Selenskyj in Kiew. Litauens Staatschef Gitanas Nauseda sagte nach einem Besuch der schwer vom Krieg gezeichneten Stadt Borodjanka: "Es ist schwer zu glauben, dass solche Kriegsgr├Ąuel im Europa des 21. Jahrhunderts ver├╝bt werden k├Ânnen, aber das ist die Realit├Ąt."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Nilofar Eschborn
Br├╝sselDeutschlandEUJoe BidenKiewRusslandSPDUSAUkraineWei├čes HausWolodymyr Selenskyj
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website