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SPD und Andrea Nahles stecken im Umfragetief fest


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SPD und Nahles stecken im Umfragetief fest

Von rtr, rok

Aktualisiert am 20.02.2018Lesedauer: 2 Min.
Trotz vollem Einsatz: Andrea Nahles kann die SPD bisher nicht aus dem Umfragetief führen.
Trotz vollem Einsatz: Andrea Nahles kann die SPD bisher nicht aus dem Umfragetief führen. (Quelle: dpa-bilder)
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Der Abwärtstrend der SPD hält an. Auch in einer neuen Umfrage rutscht die SPD auf 16 Prozent ab – ein historischer Tiefstwert. Die designierte Parteichefin Andrea Nahles kommt ebenfalls nicht gut davon.

Die SPD ist vor dem Mitgliedervotum zur Neuauflage der großen Koalition in einer weiteren Umfrage auf 16 Prozent abgerutscht. Im wöchentlichen RTL/n-tv-Trendbarometer gab die Partei einen Punkt auf den niedrigsten Wert ab, den Forsa in 25 Jahren je für die Sozialdemokraten ermittelt hat.


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Der designierten Parteichefin Andrea Nahles stehen die Deutschen der am Montag veröffentlichten Erhebung zufolge skeptisch gegenüber. "Frau Nahles werden nur wenige positive Eigenschaften zugeordnet", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. "So halten sie nur 13 Prozent aller Bundesbürger für fähig, die Probleme des Landes in den Griff zu bekommen." Damit liegt sie wie auch bei weiteren abgefragten Werten unter denen, die im September 2017 vor der Bundestagswahl für Martin Schulz ermittelt worden waren.

Auch im direkten Vergleich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel schneidet Nahles schlechter ab. Bei einer Direktwahl würden sich nur 16 Prozent für die SPD-Fraktionsvorsitzende entscheiden. Das sind sieben Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. 47 Prozent (plus 1) würden Merkel wählen. Während 85 Prozent der Unions-Anhänger für Merkel votieren würden, könnte Nahles nur auf die Stimmen von 40 Prozent der SPD-Anhänger setzen.

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Vier Prozent Ex-SPD-Wähler würden zur AfD gehen

Bei der Sonntagsfrage legte die Union zur Vorwoche drei Punkte auf 34 Prozent zu. Die Grünen blieben mit 13 Prozent ebenso unverändert wie die Linke mit zehn Prozent. Die FDP verlor einen Punkt auf neun Prozent, die AfD verharrt bei 13 Prozent. Die SPD verliere im Vergleich zur Wahl im September jeden fünften ihrer Wähler, sagte Güllner. Von den SPD-Wählern, die sich nicht mehr für die Sozialdemokraten entscheiden würden, würde ein Drittel (34 Prozent) gar nicht mehr wählen. 24 Prozent würden zu den Grünen abwandern, 20 Prozent zu den Unionsparteien, elf Prozent zur Linkspartei, sechs Prozent zur FDP, vier Prozent zur AfD und ein Prozent zu einer sonstigen Partei.

"Damit erweist sich die These als falsch, dass der eingebüßte Vertrauensverlust einer Volkspartei der AfD zugutekommt. Die AfD dürfte vielmehr ihr Wählerpotential am äußersten rechten Rand des Parteienspektrums weitgehend ausgeschöpft haben", erklärte der Forsa-Chef. Für die Umfrage interviewte Forsa 2501 Wahlberechtigte vom 12. bis 16. Februar.

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Verwendete Quellen
  • Reuters
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