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Trendbarometer: SPD legt nach Scholz-Nominierung zu – Union verliert

Neue Umfrage  

SPD legt nach Scholz-Nominierung zu – Union verliert

15.08.2020, 18:08 Uhr | dpa

Trendbarometer: SPD legt nach Scholz-Nominierung zu – Union verliert. Olaf Scholz: Der derzeitige Vizekanzler tritt für die SPD als Kanzlerkandidat an. (Quelle: imago images/Xinhua)

Olaf Scholz: Der derzeitige Vizekanzler tritt für die SPD als Kanzlerkandidat an. (Quelle: Xinhua/imago images)

Nach der Nominierung von Olaf Scholz als Kanzlerkandidat der SPD können die Sozialdemokraten in der Wählergunst etwas zulegen. Als möglichen Kanzler bevorzugen die Deutschen jedoch jemand anderes.

Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde, könnten SPD und Grüne jeweils zwei Prozentpunkte gewinnen, Union und Linke würden je zwei Prozentpunkte verlieren. Dies geht aus dem RTL/ntv-Trendbarometer des Forsa-Instituts hervor. Die SPD hatte Scholz am Montag nominiert.

Die SPD käme nach der Umfrage auf 16 Prozent (Bundestagswahl 2017: 20,5 Prozent) und würde vor allem bisherige Anhänger der Linken gewinnen. Sie wäre aber weiter deutlich auf Platz 3 hinter den Grünen, die auf 20 Prozent kämen (2017: 8,9) und mehr Stimmen von früheren Unionswählern erhielte.

Die CDU/CSU erhielt bei der sogenannten Sonntagsfrage 36 Prozent (2017: 32,9) Zustimmung, die FDP 6 Prozent (10,7), die Linke 6 Prozent (9,2), AfD 9 Prozent (12,6). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 22 Prozent weiterhin etwas unter dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8).

Wenn die Deutschen ihren Bundeskanzler direkt wählen könnten und Markus Söder für die CDU/CSU, Olaf Scholz für die SPD und Robert Habeck für die Grünen anträte, hätte Söder derzeit weiterhin die besten Chancen (38 Prozent), würde sich allerdings gegenüber der letzten Umfrage vor drei Wochen um drei Prozentpunkte verschlechtern. Auch Habeck würde einen Prozentpunkt auf 19 Prozent verlieren, während Scholz zwei Prozentpunkte auf 16 Prozent zulegen könnte. 27 Prozent würden keinem der drei ihre Stimmen geben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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