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Ukraine-Newsblog: Russland: Haben deutsches Abwehrsystem Iris-T getroffen


Newsblog zum russischen Angriffskrieg
Russland: Haben deutsches Abwehrsystem Iris-T getroffen


Aktualisiert am 15.04.2024 - 00:27 UhrLesedauer: 45 Min.
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Der Raketenwerfer eines deutschen Iris-T-Flugabwehrsystems (Archivbild).Vergrößern des Bildes
Der Raketenwerfer eines deutschen Iris-T-Flugabwehrsystems (Archivbild). (Quelle: IMAGO/ABACA)

Die Ukraine hat mit dem Bau von Atomreaktoren begonnen und hofft auf ein weiteres Iris-T-System aus Deutschland. Mehr Informationen im Newsblog.

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Russland: Haben deutsches Abwehrsystem Iris-T getroffen

0.23 Uhr: Es wäre ein empfindlicher Schlag gegen die ukrainische Luftverteidigung. Wie die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass berichtet, soll es den Truppen von Diktator Wladimir Putin gelungen sein, ein deutsches Flugabwehrsystem in der Ukraine zu treffen. Demnach sei die Abschussrampe des Iris-T-Systems in den vergangenen 24 Stunden getroffen worden. Die Angaben ließen sich nicht überprüfen.

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Ob das Iris-T, das von dem deutschen Rüstungshersteller Diehl gebaut wird, tatsächlich getroffen wurde und wie stark es beschädigt ist, blieb zunächst unklar. Das System besteht aus mehreren Teilen, von denen die Raketenabschussrampe nur eine ist. Daneben gehören auch ein Radar und der Leitstand zur Ausstattung des Systems, diese könnten demnach unbeschädigt geblieben sein.

Die Ukraine verfügt über vier solcher Systeme, die sie mit Genehmigung der Bundesregierung direkt beim Hersteller Diehl Defense gekauft hat. Präsident Wolodymyr Selenskyj bemüht sich um weitere solcher Systeme, ebenso wie jene des Typs Patriot. Inzwischen hat die Bundesregierung dem von Russland angegriffenen Land die Lieferung eines weiteren Patriot-Abwehrsystems zugesagt.

Ukraine: Russland will bis 9. Mai Tschassiw Jar erobern

0.10 Uhr: Russland will nach Darstellung des ukrainischen Militärs bis zum symbolträchtigen Feiertag am 9. Mai die Stadt Tschassiw Jar einnehmen. Generaloberst Olexander Syrskij erklärte am Sonntag auf dem Kurznachrichtendienst Telegram, die russische Militärführung habe entsprechende Befehle erteilt. Eine Stellungnahme der Regierung in Moskau lag zunächst nicht vor.

Am 9. Mai begeht Russland den Sieg über Nazi-Deutschland. Tschassiw Jar liegt fünf bis zehn Kilometer westlich von Bachmut und hatte vor dem Krieg 12.200 Einwohner. Experten zufolge liegt der Ort auf einem Gelände, das gut zu verteidigen ist.

Kiew befürchtet russische Sabotage an Kernkraftwerk

0 Uhr: Die ukrainische Militärführung befürchtet in den kommenden Tagen in dem von russischen Truppen besetzten Atomkraftwerk Saporischschja eine sogenannte Operation unter falscher Flagge. Die Verantwortung für die nicht näher beschriebenen Aktion solle der Ukraine anschließend in die Schuhe geschoben werden, schrieb der Generalstab in Kiew am Sonntag auf Facebook.

"Russland ist der einzige Terrorist auf der Welt, der ein Kernkraftwerk als Geisel hält und es benutzt, um die Ukraine und die ganze Welt zu erpressen." Niemand außer Russland habe die Welt jemals so nahe an den Rand einer vorsätzlichen atomaren Katastrophe gebracht.

Das mit einer Leistungsfähigkeit von knapp sechs Gigawatt potenziell größte Atomkraftwerk Europas wurde kurz nach Beginn von Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine von russischen Truppen besetzt – und später vermint. Mehrfach geriet es unter Beschuss, worauf international die Sorge vor einem Atomunglück stieg. Beide Kriegsparteien werfen sich gegenseitig immer wieder vor, einen Vorfall am AKW provozieren zu wollen. Alle sechs Reaktoren sind inzwischen im Kaltzustand.

Sonntag, 14. April 2024

Diplomat: Würden alle helfen wie Berlin, wäre Ukraine geschützt

23.10 Uhr: Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, hat die deutsche Unterstützung für die Luftverteidigung seines Landes gewürdigt. "Würden die Partner, die bei der Luftverteidigung helfen können, die gleiche Führungsstärke zeigen wie Deutschland, hätten wir unseren Himmel längst geschützt", schrieb der Diplomat am Sonntag auf der Plattform X (früher Twitter). Er reagierte damit auf die Ankündigung der Bundesregierung, der Ukraine ein drittes Patriot-Flugabwehrsystem für die Verteidigung gegen russische Angriffe zu liefern.

"Die Ukraine dankt Deutschland für seine Führungsrolle", schrieb Makeiev. Die Entscheidung werde Tausende Menschenleben retten. Ähnlich hatte sich zuvor schon der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj geäußert.

Bislang hat Deutschland zwei Patriot-Systeme, die aus US-Produktion stammen, an die Ukraine geliefert. Das neue System kommt aus Beständen der Bundeswehr und soll den Angaben zufolge unverzüglich übergeben werden. Selenskyj und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatten dazu am Samstag telefoniert. Die Zusage ist international die erste, seit Russland mit massiven Luftangriffen in den vergangenen Wochen viele ukrainische Kraftwerke ausgeschaltet hat und die Bitten der Ukrainer um mehr Flugabwehr immer flehentlicher wurden.

Selenskyj: Duldung von Terror stoppen

20.26 Uhr: Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj fordert vom Westen mehr Bemühungen bei der Umsetzung der gegen Russland verhängten Sanktionen. "Leider ist die Hilfe für die Ukraine immer noch begrenzt, und der russische Staat hat immer noch Zugang zu wichtigen Komponenten, die für die Herstellung von Raketen und Drohnen benötigt werden", sagt er. Jede Rakete, die die Ukraine treffe, enthalte viele Bauteile, die von Unternehmen in anderen Ländern bezogen würden. "All das muss und kann gestoppt werden: die Duldung von Terror, die Fähigkeit der Terroristen, Verbündete in der ganzen Welt zu finden, und der russische Terror selbst – alle seine Erscheinungsformen."

Selenskyj fordert außerdem mehr Unterstützung bei der Abwehr der russischen Luft- und Raketenangriffe und verwies auf die weitgehend erfolgreiche Abwehr der iranischen Angriffe auf Israel. "Die ganze Welt sieht, was echte Verteidigung ist, und sie sieht, dass sie möglich ist", sagt Selenskyj. Die Welt habe auch gesehen, dass Israel von Verbündeten unterstützt wurde. "Und wenn die Ukraine sagt, dass ihre Verbündeten nicht die Augen vor den russischen Raketen und Drohnen verschließen sollten, dann bedeutet das, dass sie handeln müssen, und zwar mit Nachdruck."

Es sei keine Zeit mehr zu verlieren, appelliert er an den Westen. "Es ist nicht die Rhetorik, die den Himmel schützt, es sind nicht die Gedanken, die die Produktion von Raketen und Drohnen für den Terror einschränken", sagt Selenskyj. Je länger die Hilfe auf sich warten lasse, desto mehr Vertrauen gewinne das russische Militär. "Die Ukraine, der Nahe Osten und alle anderen Teile der Welt haben gleichermaßen einen gerechten und dauerhaften Frieden verdient."

Kiew befürchtet russische Sabotage an Kernkraftwerk

17.38 Uhr: Die ukrainische Militärführung befürchtet in den kommenden Tagen in dem von russischen Truppen besetzten Atomkraftwerk Saporischschja eine sogenannte Operation unter falscher Flagge. Die Verantwortung für die nicht näher beschriebenen Aktion solle der Ukraine anschließend in die Schuhe geschoben werden, schreibt der Generalstab in Kiew auf Facebook. "Russland ist der einzige Terrorist auf der Welt, der ein Kernkraftwerk als Geisel hält und es benutzt, um die Ukraine und die ganze Welt zu erpressen." Niemand außer Russland habe die Welt jemals so nahe an den Rand einer vorsätzlichen atomaren Katastrophe gebracht.


Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen Reuters, AFP und dpa
  • Eigene Recherchen
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