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Zahlungsmittel-Studie: Teenager bezahlen am liebsten mit Bargeld


Überraschendes Ergebnis
Karte oder Bargeld? So zahlen Jugendliche am liebsten

Von t-online, llb

22.08.2023Lesedauer: 2 Min.
Mit dem Handy bezahlen ist schnell und flexibelVergrößern des BildesMobile Payment: Bei Jugendlichen gehört flexibles Bezahlen zum Alltag (Quelle: UntitledImages)
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Jugendliche sind technikaffin und bevorzugen digitale Bezahlmethoden. In einer Studie landet die Girokarte jedoch nur auf dem zweiten Platz.

Digitales Bezahlen per Smartphone oder Smartwatch ist bei Jugendlichen beliebt – Tendenz steigend. Eine repräsentative Jugend-Digitalstudie von der Postbank zeigt, dass 31 Prozent der 16- bis 18-jährigen bereits regelmäßig oder zumindest manchmal kontaktlos mit einer App bezahlen. Das seien fünf Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr.

So viel Geld haben Jugendliche zur Verfügung

Jugendliche in Deutschland haben durchschnittlich 278 Euro pro Monat für private Ausgaben zur Verfügung. Das sind laut Studie elf Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr. Zwischen den Geschlechtern gibt es Unterschiede: 16- bis 18-jährige Jungen verfügen durchschnittlich über 315 Euro, gleichaltrige Mädchen haben nur 232 Euro im Monat. Das Geld wird am häufigsten (46 Prozent) auf einem Girokonto deponiert.

Das Geld fließt sowohl in den Online- als auch in den stationären Handel. Von einem monatlichen, durchschnittlichen Budget in Höhe von 117 Euro werden bevorzugt Kleidung und Schuhe gekauft, sowie Unterhaltungselektronik.

Welche Zahlungsmittel sind beliebt

Knapp neun von zehn Teenagern gaben an, ein Smartphone zu besitzen. 44 Prozent der Mädchen und Jungen haben eine Girokarte und 25 Prozent der Befragten besitzen bereits eine Kreditkarte. Eine Smartwatch trägt fast jeder Zehnte.

Bankgeschäfte erledigen Jugendliche gern online. Dazu benutzen etwas weniger als die Hälfte (45 Prozent) eine Banking-App auf ihrem Smartphone, 36 Prozent nutzen das Online-Portal ihrer Bank, und vier Prozent eine eigene Finanzsoftware. Unterstützung bei den ersten Schritten holen sie sich dafür bei ihren Eltern oder bei einem Bankberater.

"Das bargeldlose Bezahlen passt offenbar gut zur Lebensweise und zu den Gewohnheiten der Jugendlichen. Sie wachsen auf in einer digitalen Welt, die ohne Smartphones, Smartwatches und Chip-Karten kaum noch vorstellbar ist", sagt Thomas Brosch, Leiter Digitalvertrieb bei der Postbank. Dazu komme der Sicherheitsaspekt. Wer mit Karte oder dem Smartphone bezahle, könne sie bei Verlust oder Diebstahl sperren lassen und sein Geld schützen.

Scheine und Münzen sind bei Jugendlichen gefragt

Doch auch das Bargeld kommt bei den Teenagern nicht aus der Mode. Trotz fortgeschrittener technischer Möglichkeiten und einer Vielzahl von Anbietern im Bereich des Mobile Payment geben 88 Prozent der Jugendlichen an, mit Münzen und Scheinen zu bezahlen. Nur 12 Prozent der Befragten gaben an, selten oder nie Bargeld zu nutzen.

Damit ist die meistgenutzte Bezahlart die Bar-Zahlung. Danach folgt mit 32 Prozent in weitem Abstand die kontaktlose Bezahlung mit der Girokarte. Bei der Jugend-Digitalstudie der Postbank wurden 1.054 Jugendliche in Deutschland zwischen 16 und 18 Jahren befragt.

Verwendete Quellen
  • postbank.de: „Fast jeder dritte Jugendliche zahlt bereits mit Smartphone und Co"
  • postbank.de: "Jugendliche verfügen über mehr Geld"
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