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Mars-Produkte wieder bei Edeka und Netto


Streit beigelegt
Mars-Produkte wieder bei Edeka und Netto

Von dpa
06.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Mars, Snickers und Milky WayVergrĂ¶ĂŸern des BildesProdukte des Lebensmittelkonzerns Mars gibt es bald auch wieder bei Edeka und Netto. (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)
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Eineinhalb Jahre lang wurde das Handelsunternehmen von Mars nicht beliefert. Nun gibt es eine Einigung. Viele der Markenprodukte sind fĂŒr Kunden bald wieder erhĂ€ltlich - zuerst Kaugummis.

Die Supermarktkette Edeka und der US-Lebensmittelkonzern Mars haben ihren eineinhalb Jahre dauernden Streit ĂŒber Preise beigelegt. Beide Seiten bestĂ€tigten dies am Dienstag. Bekannte Produkte von Mars sollen im Februar nach und nach in die Regale der MĂ€rkte von Edeka und der Discount-Tochter Netto zurĂŒckkehren.

Kaugummi-Sorten wie Airwaves und Wrigley"s Extra sind demnach fĂŒr Kunden als Erstes wieder erhĂ€ltlich. Anschließend sollen Schokoriegel (Mars, Snickers, Bounty), Tiernahrung (Whiskas, Chappi) und Grundnahrungsmittel wie Reis (Uncle Ben"s) und Nudelgerichte (MirĂĄcoli) folgen.

"Wir freuen uns, unseren Kundinnen und Kunden bald wieder Mars-Artikel anbieten zu können", sagte ein Edeka-Sprecher. Mars teilte mit: "Unser Interesse ist es, partnerschaftlich und erfolgreich mit allen Handelsunternehmen zusammenzuarbeiten." Man freue sich, mit seinen Produkten bald wieder in den Edeka-MĂ€rkten prĂ€sent zu sein. DarĂŒber hatte unter anderem die "Lebensmittel Zeitung" berichtet.

Insgesamt soll etwa die HĂ€lfte der etwa 400 Mars-Produkte wieder verfĂŒgbar sein. Zu Details der Einigung Ă€ußerte sich Edeka nicht. Man habe sich auf niedrigere Preise und deutlich bessere Konditionen geeinigt als ursprĂŒnglich von Mars verlangt.

Der Streit war im August 2022 ausgebrochen. Auslöser waren Preisverhandlungen zwischen dem Nahrungsmittelkonzern und dem Lebensmitteleinzelhandel. Mars soll Medienberichten zufolge Preiserhöhungen von 20 Prozent gefordert haben. Die ErklĂ€rung lautete: Steigende Kosten wĂŒrden so gut wie möglich intern aufgefangen. Es sei "jedoch ein gewisses Maß an Preisanpassung nötig". Edeka wollte die Forderungen damals nicht akzeptieren. Daraufhin stellte der Lebensmittelkonzern die Lieferungen ein. Auch andere Handelsunternehmen waren betroffen. Mit anderen Markenherstellern befindet sich Edeka nach wie vor im Streit.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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