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Douglas-CEO Tina Müller verabschiedet sich – Nachfolger steht fest


Douglas-CEO Tina Müller verabschiedet sich

Von dpa, t-online, mm

Aktualisiert am 20.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Douglas-Managerin Tina Müller (Archiv): Im November wechselt sie in den Aufsichtsrat.Vergrößern des BildesDouglas-Managerin Tina Müller (Archiv): Im November wechselt sie in den Aufsichtsrat. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt)
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Nach fünf Jahren an der Spitze scheidet Tina Müller als Chefin der Parfümeriekette Douglas aus. Ihr Nachfolger gilt als ausgewiesener Kostendrücker.

Führungswechsel bei Douglas: Die bisherige Chefin, Tina Müller (54), wechselt "auf eigenen Wunsch" in den Aufsichtsrat, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der frühere Chef des Non-Food-Discounters Action, Sander van der Laan (54), übernimmt am 1. November die Leitung der größten deutschen Parfümeriekette.

Douglas-Aufsichtsratschef Henning Kreke betonte, Sander van der Laan sei der ideale Kandidat, "um Douglas in die nächste Phase zu führen". Unter seiner Leitung habe Action seinen Umsatz innerhalb weniger Jahre von zwei auf mehr als fünf Milliarden Euro gesteigert und auch das operative Ergebnis deutlich verbessert.

Der Deutschland-Chef des Douglas-Mehrheitseigners CVC, Alexander Dibelius, dankte Tina Müller für ihre Arbeit. Sie habe Douglas eine moderne digitale Ausrichtung verliehen, den E-Commerce-Umsatz verdreifacht und das Unternehmen sicher durch die Pandemie gesteuert. Müller hatte die Parfümeriekette 2017 übernommen.

Bericht: Spannungen zwischen Müller und CVC

Nach Informationen des Magazins "Spiegel" hatte es hinter den Kulissen zuletzt vernehmbar geknirscht. Angesichts der hohen Inflation und der explodierten Energiepreise sei CVC zunehmend nervös geworden und habe befürchtet, dass auch die Handelsumsätze bei Douglas einbrechen könnten. Der Finanzinvestor drängte demnach auf massive Kosteneinsparungen, gegen die sich Müller gestemmt haben soll. Zudem soll der Onlinehandel auf Wunsch der Mehrheitseigner wieder stärker in den Fokus rücken.

Mit Sander van der Laan übernehme nun ein ausgewiesener Kostendrücker die Unternehmensführung. Zwar erlebte das Filialgeschäft bei der Parfümeriekette zuletzt ebenfalls ein Comeback. Dennoch kämpft das Unternehmen, das seit der Übernahme durch Finanzinvestoren einen Schuldenberg in Milliardenhöhe mit sich herumschleppt, weiterhin mit roten Zahlen.

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