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Elon Musk: Viele deutsche Unternehmen ziehen sich von Twitter zurück


"Massive Verunsicherung"
Vertreibt Musk deutsche Unternehmen von X?

Von afp, ts

Aktualisiert am 04.10.2023Lesedauer: 2 Min.
TESLA-THAILAND/Vergrößern des BildesX-Besitzer und Milliardär Elon Musk (Archivbild): Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen meint, die deutschen Firmen sollen sich komplett von X zurückziehen. (Quelle: GONZALO FUENTES/reuters)
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Ein Drittel der deutschen Unternehmen schalten nach eigener Aussage weniger Werbeanzeigen auf X, früher Twitter. Immer mehr Unternehmen ziehen sich von der Plattform zurück.

Seit der Twitter-Übernahme durch Elon Musk hat die Plattform einer Umfrage zufolge für Unternehmen in Deutschland an Bedeutung verloren. 43 Prozent der Firmen, die auf der inzwischen in X umbenannten Kurznachrichten-Plattform aktiv sind, gaben an, mittlerweile weniger zu posten als noch vor einem Jahr, wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch erklärte. 36 Prozent der Unternehmen schalteten zudem weniger Werbeanzeigen auf X.

"Der Anstieg von Fake News, die Zunahme von Hate-Speech oder die Äußerung teils extremer politischer Haltungen haben bei vielen Unternehmen offenbar zu massiver Verunsicherung geführt", erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Auch eine Löschung des Accounts stehe deshalb bei einigen der befragten Unternehmen im Raum. 21 Prozent könnten sich das vorstellen, bei 71 Prozent sei das hingegen aktuell kein Thema.

 
 
 
 
 
 
 

Unternehmer fordern stärkere Kontrolle

Insgesamt forderten die befragten Betriebe, auch die ohne X-Account, eine stärkere Kontrolle des Kurznachrichtendienstes (71 Prozent). 52 Prozent erklärten, die Plattform beschleunige die gesellschaftliche Spaltung. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) meinte, deutsche Unternehmen sollten sich gänzlich von Twitter zurückziehen.

Für die Studie befragte Bitkom insgesamt knapp über 600 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland. 192 Firmen davon verfügten über ein Profil auf X. Der Kurznachrichtendienst war im vergangenen Oktober für 44 Milliarden Dollar vom Unternehmer Elon Musk übernommen worden. Die Werbeeinnahmen der Plattform sind inzwischen eingebrochen.

Immer wieder sorgt Musk für Aufreger. Erst am Montag legte er sich mit der Ukraine an. Er teilte ein Meme, in dem er sich über den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj lustig machte. Daraufhin reagierte das ukrainische Parlament. Mehr dazu lesen Sie hier.

Vergangene Woche rief Musk indirekt zur Wahl der AfD auf: Er teilte einen Videoclip eines rassistischen X-Nutzers namens "Radio Genoa", in dem zur Stimmabgabe für die Rechtspartei AfD aufgerufen wird.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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