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BlueBrixx: Deutsches Unternehmen als Alternative zu Lego


Mit 30 Filialen
Deutsches Unternehmen will Lego herausfordern

Von t-online
17.04.2024Lesedauer: 2 Min.
Sportwagen von Bluebrixx: Das deutsche Unternehmen bietet diverse Bausätze an.Vergrößern des BildesSportwagen von Bluebrixx: Das deutsche Unternehmen bietet diverse Bausätze an. (Quelle: BlueBrixx/Youtube)
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Bei sogenannten Klemmbausteinen wirkt Lego wie der unbezwingbare Marktführer. Doch eine Firma aus Deutschland hat bei den kleinen Steinen seine eigene Nische gefunden.

Weltberühmte Sehenswürdigkeiten, Dinosaurier oder Raumschiffe von "Star-Trek" oder diverse Modelle von Panzern: Das deutsche Unternehmen BlueBrixx bietet viele Modellsets an, die man beim Marktführer Lego wohl so nicht finden kann – und hat damit offenbar eine echte Marktlücke entdeckt: Rund 30 Filialen hat das Unternehmen mittlerweile deutschlandweit eröffnet, das 2017 im hessischen Flörsheim gegründet wurde.

Auch wenn die Marktmacht des Branchenprimus Lego sehr zementiert wirkt, hat sich Bluebrixx offenbar einen eigenen Kundenstamm aufbauen können. Die Idee kam Gründer Klaus Kiunke, als er vor einigen Jahren auf einer Messe in China unterwegs war: Dort hatten vielen Anbieter Steine angeboten, die denen von Lego ähnelten. Kiunke kam dann auf die Idee, anders als Lego Bausets für Erwachsene anzubieten: "Wir wollen kein Lego sein", erklärte Kiunke dem Onlineportal "Golem" vor zwei Jahren.

Investor eingestiegen

Laut Kiunke sind die Bausets deshalb auch etwas anspruchsvoller als bei Lego. Zudem seien die Modelle eben weniger als Spielzeug zu betrachten, sondern eher an erwachsene Modellbauer angelehnt. Mittlerweile ist bei Bluebrixx auch das Unternehmen Vendis Capital als Investor eingestiegen. Die konkrete Summe verrät Kiunke allerdings nicht, die Steine lässt er weiterhin in China produzieren.

Auch wenn Bluebrixx Lego offiziell keine Konkurrenz machen will, hat der Branchenprimus das deutsche Unternehmen trotzdem fest im Blick: Schon nach der Gründung habe Kiunke Besuch von Gerichtsvollziehern erhalten, berichtet der "Spiegel". Wegen mutmaßlicher Ähnlichkeiten zu Lego-Materialien wurden Sets danach beschlagnahmt.

Probleme mit Lego

Ein Großteil der Streitereien hat Bluebrixx laut dem Bericht allerdings mit dem dänischen Bausteingiganten außergerichtlich beigelegt. Auch auf Figuren von Drittherstellern, die denen von Lego zu sehr ähneln, soll Kiunke mittlerweile verzichten.

Allerdings seien die Rechtsstreitigkeiten mit Lego auch nicht gänzlich beigelegt. Kiunke äußert sich gegenüber dem "Spiegel" nicht zu konkreten Verfahren. Lego teilte dagegen mit, wenn seine "gewerblichen Schutz- und Urheberrechte missbraucht" würden, werde man "zum Schutz unserer Konsumentinnen" tätig.

Verwendete Quellen
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