• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • B├Ârse & M├Ąrkte
  • B├Ârsen News
  • Interview mit B├Ârsenexperte Roland Leuschel


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextSch├╝sse vor Nachtclub in Oslo ÔÇô ToteSymbolbild f├╝r einen TextVermisster Junge in Gulli gefundenSymbolbild f├╝r einen TextAuto rast in GeburtstagsfeierSymbolbild f├╝r einen TextNasa macht unerwarteten Fund auf dem MondSymbolbild f├╝r einen TextRussen legen J.K. Rowling reinSymbolbild f├╝r einen TextWaldbrand besch├Ąftigt weiter FeuerwehrSymbolbild f├╝r einen TextPolizisten brechen Frau Augenh├ÂhleSymbolbild f├╝r einen TextAlle Infos zum "Haus des Geldes"-RemakeSymbolbild f├╝r einen TextGiffey f├Ąllt auf falschen Klitschko reinSymbolbild f├╝r einen TextFrankfurt verpflichtet Wunschst├╝rmerSymbolbild f├╝r einen TextTouristin: "Grausame" Behandlung auf MaltaSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserUS-Megastar schockt Fans mit Gest├ĄndnisSymbolbild f├╝r einen TextPer Zug durch Deutschland - jetzt spielen

"Es weht ein Parfum von 1987 ├╝ber das Parkett"

Von Der Aktionaer
Aktualisiert am 20.08.2013Lesedauer: 3 Min.
Am 19. Oktober 1987 erlebte die Wall Street ihren bislang schw├Ąrzesten Tag. Der B├Ârsencrash vor 25 Jahren ist als "Schwarzer Montag" in die Finanzgeschichte eingegangen.
Am 19. Oktober 1987 erlebte die Wall Street ihren bislang schw├Ąrzesten Tag. Der B├Ârsencrash vor 25 Jahren ist als "Schwarzer Montag" in die Finanzgeschichte eingegangen. (Quelle: Roland Witschel/dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Stimmung an den B├Ârsen ist bestens. Dies k├Ânnte allerdings nur die Ruhe vor dem gro├čen Sturm sein. Davor warnt zumindest der ausgewiesene Crash-Prophet Roland Leuschel. Schon 1987 hat der langj├Ąhrige Banker und Anlageexperte den gro├čen Crash vorhergesehen. Auch vor dem Lehman-Crash im Jahr 2008 warnte er vor einem Kursrutsch. Jetzt hebt er wieder den Zeigefinger. Er sieht sogar Parallelen zu 1987. "Der Aktion├Ąr" sprach mit ihm dar├╝ber, was ihn zu dieser These bewegt.

"Der Aktion├Ąr": Herr Leuschel, Sie gelten als Crash-Prophet. Derzeit sieht es an den M├Ąrkten aber alles andere als schlecht aus. Glauben Sie dennoch an einen Einbruch?

Roland Leuschel: Ich glaube nach wie vor, dass wir vor einer gro├čen Korrektur stehen, die von den USA ausgeht. Davon wird sich Europa sicher nicht abkoppeln k├Ânnen.

Sehen Sie Parallelen zu anderen Crashs?

Absolut. Es gibt viele Anzeichen, die mir sagen, dass ein Parfum von 1987 ├╝ber das B├Ârsenparkett weht. Damals hatten wir auch noch einen wunderbaren Sommer an der B├Ârse. Zu diesem Zeitpunkt fingen aber bereits die langfristigen Zinsen vor allem in Japan an zu steigen. Man hat diese Anzeichen damals einfach nicht wahrhaben wollen. Und jetzt sehen wir in Japan eine Verdopplung der Zinsen, wenn auch auf ein niedrigeres Niveau als 1987. Und auch in den USA sind die langfristigen Zinsen nach oben gegangen. Es gibt also viele Anzeichen, die mir sagen, dass wir uns in einer ├Ąhnlichen Situation wie 1987 befinden. Auch die Leute sind unbek├╝mmert. Es herrscht ein grenzenloser Optimismus. Und je optimistischer die Anleger sind, desto gr├Â├čer ist dann der anschlie├čende Fall.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Schwarzer Schimmel in der Dusche: So werden Sie ihn los
Schwarzer Schimmel: Vor allem in Ecken siedelt sich der Pilz schnell an.


Wie tief kann es gehen?

Ich halte im S&P 500 eine Halbierung f├╝r m├Âglich. Und auch im DAX glaube ich an einen 50-Prozent-Einbruch.

Es gibt derzeit Anzeichen, dass die l├Ąngste Rezession in der Eurozone ├╝berwunden zu sein scheint. Ist damit die Finanzkrise und das Schlimmste an den B├Ârsen nicht eventuell doch schon ausgestanden?

Die Finanzkrise ist keinesfalls bereits ausgestanden. Die hohe Verschuldung ist nach wie vor das Damoklesschwert, das ├╝ber den M├Ąrkten schwebt. Wenn jetzt tats├Ąchlich die Konjunktur anziehen w├╝rde und die Zinsen ansteigen w├╝rden, dann w├╝rde das Verschuldungsproblem sowohl in den USA als auch in Europa sogar noch viel gr├Â├čer.

Rein mathematisch gesehen ist die Verschuldung mittlerweile so hoch geworden, dass auch ein kleines Wirtschaftswachstum ├╝ber mehrere Jahre nicht in der Lage sein wird, den Schuldenstand zu reduzieren. Da m├╝sste schon ein enormes Wachstum entstehen wie beispielsweise 1981/82, als in den USA die Einkommensteuer, die marginal bei 70 Prozent lag, auf ein Ziel von 30 Prozent zur├╝ckgeschraubt wurde. Das hat damals einen Riesenschub gegeben. Etwas Derartiges kann ich derzeit nirgends erkennen.

Was k├Ânnte dann ein Ende der Finanzkrise einl├Ąuten?

Ich bin der festen Meinung, dass eine W├Ąhrungsreform kommen wird. Man kann das ganze System erst dann wieder auf Vordermann bringen, wenn die Schulden bereinigt werden. Es wird meiner Meinung nach einen sogenannten Reset geben, bei dem unter anderem die Schulden von Griechenland erlassen werden.

Was raten Sie Anlegern in der aktuellen Situation?

Eine absolute Sicherheit und gleichzeitig noch Rendite, das gibt es nicht. Ich kann nur sagen, was ich tue. Eine schuldenfreie Immobilie ist eine S├Ąule. Wichtig ist in der aktuellen Phase au├čerdem ein relativ hoher Cash-Anteil von rund 50 Prozent. Daf├╝r bekomme ich zwar keine Zinsen, aber die Freiheit des Handelns, wenn nach dem Blutbad an den M├Ąrkten die Blue-Chip-Aktien wieder g├╝nstig sind. Zudem sollten mindestens 25 Prozent in physischem Gold und Silber gehalten werden - zumal ich glaube, dass das neue W├Ąhrungssystem wie das alte Bretton-Woods-System wieder irgendwie an Gold gebunden wird. Mittelfristig sehe ich Gold bei 2500 Dollar. Risikobereite Anleger k├Ânnen zudem auch ein paar Short-Positionen einstreuen und sich dann sogar freuen, wenn die M├Ąrkte fallen.

Vielen Dank f├╝r das Gespr├Ąch.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Nele Behrens
Von Nele Behrens
EuropaUSA

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website