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Sparprogramm: VW will bis zu 7.000 Stellen streichen


Sparprogramm bei Kernmarke  

Volkswagen will bis zu 7.000 Stellen streichen

13.03.2019, 18:26 Uhr | dpa

FILE PHOTO: A Volkswagen badge on a production line at the VW plant in Wolfsburg, Germany (Quelle: Reuters/Reuters / Fabian Bimmer)
Marke VW verschärft Sparkurs und baut Stellen ab

Durch die Investitionen in die Elektromobilität steigt auch die Automatisierung von Routinearbeiten. Deshalb sollen bei VW etwa 5000 bis 7000 Stellen wegfallen. (Quelle: Reuters)


„Volkswagen soll effizienter sein“: Der COO Volkswagen Pkw Ralf Brandstätter spricht über den geplanten Sparkurs bei VW. (Quelle: Reuters)


Der Volkswagen-Konzern will bei seiner Kernmarke VW Pkw in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 5.000 bis 7.000 Stellen streichen.

VW VOLKSWAGEN AG VZO O.N. Aktie will Routineaufgaben automatisieren und unter anderem auch damit ab 2023 eine Gewinnverbesserung von 5,9 Milliarden Euro jährlich erzielen. Stellen sollen beim altersbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern nicht neu besetzt werden. Mit den bisherigen Sparprogrammen habe VW bereits viel erreicht, sagt der bei der Marke VW für das Tagesgeschäft zuständige Manager Ralf Brandstätter. "Aber wir müssen noch deutlich mehr tun, um die anstehenden Herausforderungen auch in der Zeit nach 2020 zu bewältigen", betont er.

Hintergründe für den Stellenabbau

Hintergrund ist, dass VW derzeit viel Geld in moderne IT-Systeme investiert. Das eröffnet Spielraum für das Management, über Stellenstreichungen Kosten zu sparen. Bereits seit einigen Tagen steht ein weiterer Personalabbau bei der Marke VW im Raum. Zudem will Volkswagen die Modellvielfalt reduzieren und die Materialkosten senken.

Im Herbst 2016 hatte das Unternehmen mit der Arbeitnehmerseite bereits ein großes Sparprogramm verabredet, das bis Ende 2020 läuft. Es sieht den weltweiten Abbau von 30.000 Stellen vor, 23.000 davon in Deutschland. Im Gegenzug sollen 9.000 Arbeitsplätze in Zukunftsbereichen wie der Softwareentwicklung neu entstehen, betriebsbedingte Kündigungen sind bis 2025 ausgeschlossen. Das Programm sollte eine Ergebnisverbesserung von 3,7 Milliarden Euro ab 2020 bringen und die Produktivität der Werke deutlich erhöhen.



VW verfehlte Renditeziele

VW-Chef Herbert Diess will mit der neuen Sparrunde auch die Investitionen für den Schwenk zu Elektromodellen und Digitalisierung bezahlen. Die Marke VW verfehlte im vergangenen Jahr ihre Renditeziele, vor allem weil die Probleme rund um den neuen Abgas- und Verbrauchstest WLTP viel Geld kosteten. Weil Zulassungen nach dem neuen Prüftest fehlten, konnte lange Zeit nur ein eingeschränktes Modellangebot verkauft werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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