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Wechsel bei Audi: Ex-BMW-Vorstand Duesmann wird Chef der VW-Tochter


Wechsel bei VW-Tochter  

Ex-BMW-Vorstand Duesmann wird Audi-Chef

15.11.2019, 15:16 Uhr | dpa , AFP

Wechsel bei Audi: Ex-BMW-Vorstand Duesmann wird Chef der VW-Tochter. Markus Duesmann, früheres Mitglied des Vorstandes der BMW AG: Der 50-Jährige ist zum neuen Audi-Chef berufen worden. (Quelle: dpa/Peter Kneffel)

Markus Duesmann, früheres Mitglied des Vorstandes der BMW AG: Der 50-Jährige ist zum neuen Audi-Chef berufen worden. (Quelle: Peter Kneffel/dpa)

Der ehemalige BMW-Vorstand Markus Duesmann ist zum neuen Audi-Chef berufen worden. Der 50-Jährige war schon seit Sommer 2018 für den Posten im Gespräch – er musste aber auf die Freigabe durch BMW warten.

Neuer Chef bei der Volkswagen-Tochter Audi wird ab dem 1. April 2020 der ehemalige BMW-Manager Markus Duesmann. Das beschloss der Volkswagen-Aufsichtsrat am Freitag in Wolfsburg. Duesmann werde den Vorstandsvorsitzenden Bram Schot zum 1. April ablösen, teilte VW am Freitag mit.

Duesmann ist bereits seit Sommer 2018 im Gespräch

VW-Konzernchef Herbert Diess, der auch den Audi-Aufsichtsrat leitet, hatte den Maschinenbau-Ingenieur schon im Sommer 2018 kurz nach der Verhaftung des damaligen Audi-Chefs Rupert Stadler bei BMW abgeworben. Der Münchner Autobauer hatte Duesmann sofort freigestellt, hob aber erst jetzt seine vertragliche Sperrfrist für einen Wechsel zur Konkurrenz auf.


Audi hatte nach Stadlers plötzlichem Abgang den damaligen Vertriebschef Schot zunächst kommissarisch mit der Leitung des Unternehmens betraut, erst im Januar wurde er auch offiziell zum Vorstandschef ernannt. Aber Audi hat viele Probleme und ist deutlich hinter Daimler und BMW zurückgefallen. Der Betriebsrat vermisste eine klare Strategie, die die Standorte Ingolstadt und Neckarsulm sichert.

Zweiter Topmanager, der von BMW zu VW wechselt

Duesmann ist nach VW-Chef Herbert Diess der zweite Topmanager, der von BMW zu VW wechselt. Der geschäftsführende Chef von Audi, Bram Schot, scheide Ende März 2020 "in bestem Einvernehmen" aus und verlasse das Unternehmen, teilte Volkswagen weiter mit.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP

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