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Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax wieder tiefer - Omikron bleibt Thema

Von dpa-afx
Aktualisiert am 02.12.2021Lesedauer: 2 Min.
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der deutlichen Vortageserholung ist der Dax am Donnerstag wieder zurückgefallen. Mit minus 1,30 Prozent auf 15 271,62 Punkte bewegte sich der deutsche Leitindex im frühen Handel weiter in seiner Kursspanne der vergangenen Tage zwischen 15 000 und 15 500 Punkten. Der MDax gab um 1,08 Prozent auf 33 960,00 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 als Leitbarometer der Eurozone verlor 1,7 Prozent.

Experten sehen die Schwankungen weiter als Ausdruck der Nervosität der Anleger. Die Coronavirus-Variante Omikron hat die Märkte im Griff. Nachrichten dazu bewegen die Kurse nach wie vor deutlich.

In den USA wurde inzwischen der erste Omikron-Fall nachgewiesen, worauf die New Yorker Börsen am Vorabend mit deutlichen Abschlägen reagiert hatten. Einige Marktteilnehmer zeigten sich über diese Reaktion überrascht, da eine rasche Verbreitung von Omikron in vielen Ländern nicht wirklich erstaunen sollte. Laut den Experten der Credit Suisse bleibt die Volatilität an den Börsen hoch, solange keine weiteren Fakten zur neuen Variante bekannt sind.

Ein Bericht über eine offenbar nachlassende Nachfrage nach dem neuen iPhone von Apple belastete Papiere von Halbleiterunternehmen und Apple-Zulieferern. Infineon verloren mehr als drei Prozent. Varta gaben um 1,8 Prozent nach. Die Batterien von Varta stecken zwar nicht im iPhone, aber in Apples Kopfhörern Airpods.

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Im Zuge der in drei Wochen anstehenden Veränderungen in den großen europäischen Indizes müssen drei deutsche Unternehmen den breit gefassten Stoxx Europe 600 verlassen. Das Software-Unternehmen Teamviewer, die Immobiliengesellschaft Grand City Properties sowie der Online-Händler für Haustiefbedarf Zooplus. Sie werden von Montag, 20. Dezember an, nicht mehr in dem Index notiert sein, wie der zur Deutschen Börse gehörende Index-Anbieter Qontigo am Vorabend mitteilte.

Der Abstieg von Teamviewer folgt auf den starken Kursverfall der vergangenen Monate, nachdem das Unternehmen seine hochgesteckten Wachstumsambitionen deutlich zusammengestutzt hatte. Am Donnerstag sank der Kurs um 1,4 Prozent. Grand City rutschten um knapp zwei Prozent ab.

Aktienumstufungen betrafen Continental , Dürr und Krones. Bei Continental votiert die britische Investmentbank Barclays nun mit "Underweight". Analyst Erwann Dagorne setzt nach der allmählich endenden Halbleiterverknappung vor allem auf reine Autoteile-Lieferanten. Bei den Papieren des Getränkeabfüllanlagen-Herstellers Krones und dem Anlagenbauer Dürr rät die Deutsche Bank nun zum Kauf. Conti verloren 1,3 Prozent. Krones verteuerten sich um 3,9 Prozent, Dürr gewannen fünf Prozent.

Der Industrie- und Stahlkonzern Thyssenkrupp will den Schwung aus dem aktuellen Geschäft in den kommenden Jahren zu weiteren Verbesserungen nutzen. Mittelfristig will der Konzern vor Zinsen und Steuern eine um Sondereffekte bereinigte Ergebnismarge von vier bis sechs Prozent erzielen. Der freie Mittelzufluss vor Zu- und Verkäufen von Unternehmensteilen soll mittelfristig wieder "signifikant positiv" ausfallen. Die Rückkehr zu verlässlichen Dividendenzahlungen sei "klar als Ziel definiert", hieß es vom Unternehmen anlässlich einer Investorenveranstaltung. Die Aktien von Thyssenkrupp notierten zuletzt nur wenig verändert.

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