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Wirtschaft - Baubeginn von Windpark 'Arkona': Erstes Fundament im Ostseeboden

Wirtschaft  

Baubeginn von Windpark 'Arkona': Erstes Fundament im Ostseeboden

24.08.2017, 12:20 Uhr | dpa-AFX

SASSNITZ/ESSEN (dpa-AFX) - Vor Rügen haben die Bauarbeiten für den vierten Offshore-Windpark in der deutschen Ostsee begonnen. Der Energiekonzern Eon hat nach eigenen Angaben das erste Gründungselement des Windparks im Meeresboden der Ostsee rund 35 Kilometer nordöstlich von Rügen verankert. Der Windpark mit einer geplanten Leistung von 385 Megawatt (MW) soll voraussichtlich im ersten Quartal 2019 in Betrieb gehen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Essen mit.

"Arkona" ist nach dem Windpark "Wikinger", der seit Anfang 2016 vom spanischen Konzern Iberdrola gebaut wird, das zweite Offshore-Vorhaben im Adlergrund nordöstlich von Rügen und das vierte Offshore-Projekt in der deutschen Ostsee. Der Energiekonzern EnBW betreibt mit "Baltic 1" (vor Fischland-Darß) und "Baltic 2" (nordwestlich von Rügen) seit 2011 und 2015 zwei Windparks in der deutschen Ostsee.

Der Windpark "Arkona" mit einer Investitionssumme von 1,2 Milliarden Euro ist ein Joint Venture von Eon und dem norwegischen Energiekonzern Statoil. In den kommenden Monaten werden nun Zug um Zug die 60 Anlagen der Sechs-Megawatt-Klasse errichtet. Dazu treibt zunächst das Schwerlast-Kranschiff "Svanen" die maximal 81 Meter langen Monopfähle mit Hammerschlägen bis zu 40 Meter tief in den Meeresboden. Das Wasser hat am Bauplatz Tiefen von 23 bis 37 Meter. Auf diesen Fundamenten würden dann die Anlagen errichtet. Ein modernes Schallschutzsystem stelle sicher, dass die Geräusche bei diesen Arbeiten für die Meeresfauna minimiert würden, hieß es.

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Mit dem nun gestarteten Bau arbeiten nach Angaben von Eon rund 400 Menschen für das Projekt "Arkona". Die Anzahl der Mitarbeiter soll zeitweise bis auf 600 aufgestockt werden. Eon will nach Bauende - wie die Windpark-Bauer Iberdrola auch - den Windpark vom Sassnitzer Hafen, dem Mukran Port, aus betreiben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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