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3-Schichten-Modell: Was ist das eigentlich?

Gut zu wissen  

3-Schichten-Modell: Was ist das eigentlich?

15.02.2012, 08:58 Uhr | ah (CF)

Im Zuge des Alterseinkünftegesetzes wurde 2005 das 3-Säulen-Modell der Altersvorsorge, das heißt gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge, durch das 3-Schichten-Modell ersetzt. Damit soll die finanzielle Unabhängigkeit im Alter gesichert werden.

Baukasten zum Maßschneidern

Das 3-Schichten-Modell ist als eine Art Baukasten zu verstehen, aus denen das passgenaue Paket für den jeweiligen Verbraucher maßgeschneidert werden kann. Die erste Schicht ist die Basisabsicherung für den Ruhestand, sozusagen das finanzielle Fundament des Rentenalters.

Sie wird vor allem durch die gesetzliche Rentenversicherung gebildet. Da schon jetzt feststeht, dass diese zur Erhaltung des heutigen Lebensstandards nicht ausreichen wird, muss der Verbraucher möglichst früh zusätzlich privat vorsorgen. Je jünger Sie sind, desto eher profitieren Sie von Modellen wie fondsgebundenen Sparplänen.

Geförderte Altersvorsorgemodelle werden immer wichtiger

Die zweite Schicht des 3-Schichten-Modells ist die geförderte Altersvorsorge. Hierzu zählen sämtliche Vorsorgemodelle, die vom Staat mit Geld- oder Steuergeschenken aufgewertet werden.

Dazu zählen derzeit in erster Linie die betriebliche Vorsorge sowie die Riester-Rente. Vor allem Erstere ist beispielsweise in Form einer Direktversicherung sehr lukrativ, da sie aus dem noch unversteuerten Einkommen bedient wird und auch sozialversicherungsfrei ist.

Beispiel: Im Jahr 2011 können Sie bis zu 2.640 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei für das Alter zurücklegen. Darüber hinaus dürfen Sie bei Bedarf noch weitere 1.800 Euro steuerfrei als Altersvorsorge anlegen.

Die private Vorsorge als Abschluss

Die dritte und letzte Schicht ist die private Vorsorge. Sie soll dann einsetzen, wenn Sie die Rücklagen aus der ersten und zweiten Schicht des 3-Schichten-Modells ausgeschöpft haben. Zu dieser Schicht gehören alle privaten Vorsorgemodelle wie beispielsweise Lebens- und Rentenversicherungen, die Anlage in Immobilien und sonstige Sachwerte sowie Fondssparpläne.

Auch die eigene Immobilie ist in der dritten Schicht einzuordnen: Wenn Sie im Alter mietfrei leben können, stellt dies eine wesentliche Entlastung für das monatliche Renteneinkommen dar.

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