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Volksbank und Sparkasse legen Filialen zusammen

Von rtr
Aktualisiert am 30.08.2019Lesedauer: 2 Min.
Sparkasse und Volksbank: Die Banken wollen gemeinsame Filialen betreiben.
Sparkasse und Volksbank: Die Banken wollen gemeinsame Filialen betreiben. (Quelle: Symbolbild/Cord imago/imago-images-bilder)
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Zum ersten Mal in Deutschland legen Finanzkreisen zufolge eine Sparkasse und eine Volksbank ihre Filialen im großen Stil zusammen. Das hat Folgen für die Kunden in den betroffenen Regionen.

Rund 50 Filialen der Taunus-Sparkasse und der Frankfurter Volksbank sollen künftig unter dem Namen "Finanzpunkt" gemeinsam betrieben werden, wie mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten.

Die Logos von Sparkasse und Volksbank sollen an den Zweigstellen verschwinden. Die "Finanzpunkte" werden an vier Tagen pro Woche wechselweise von Mitarbeitern der Sparkasse und der Volksbank bedient. Die Geldautomaten können von Kunden beider Institute genutzt werden.

Grund für die Zusammenlegung

Laut der Zeitung "Welt am Sonntag", die als erste über die Zusammenlegung berichtete, leuchten die Filialen an den Tagen, an denen Sparkassen-Kunden betreut werden, rot, an den übrigen blau. Immer weniger Bankkunden in Deutschland nutzen Filialen, vor allem ältere Kunden wollen aber nicht ganz auf eine Anlaufstelle verzichten. Daher hätten sich die Sparkasse und die Volksbank für diesen Weg entschieden, sagte einer der Insider.

Die beiden Institute wollten sich nicht zu den Informationen äußern und verwiesen auf eine gemeinsame Pressekonferenz, die für Dienstag, den 3. September, geplant ist. Die Taunus-Sparkasse betreibt bisher nach eigenen Angaben 45 Zweigstellen in den Kreisen Main-Taunus und Hochtaunus, die im Speckgürtel der Finanzmetropole Frankfurt liegen und zu den reichsten Regionen Deutschlands gehören. Die Frankfurter Volksbank deckt auch fast die ganze Region rund um die Stadt ab; sie ist die zweitgrößte Volksbank in Deutschland.


Ganz neu sind gemeinsame Filialen und Geldautomaten der konkurrierenden Netze von Genossenschaftsbanken und Sparkassen nicht. Bisher gibt es sie aber nur an einzelnen Standorten vor allem in ländlichen, schwach besiedelten Gegenden, in denen die Filialen sonst geschlossen werden müssten.

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