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Wegen Milliardenbedarf: Zusatzbeiträge zur Krankenkasse sollen steigen


Milliardenbedarf  

Zusatzbeiträge zur Krankenkasse sollen steigen

16.09.2020, 09:46 Uhr | dpa

Wegen Milliardenbedarf: Zusatzbeiträge zur Krankenkasse sollen steigen. Infusion im Krankenhaus (Symbolbild): Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung soll steigen. (Quelle: imago images/Westend61)

Infusion im Krankenhaus (Symbolbild): Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung soll steigen. (Quelle: Westend61/imago images)

Krankenversicherte werden nächstes Jahr womöglich stärker zur Kasse gebeten. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz soll steigen – um 0,2 Prozentpunkte. So wollen die Krankenkassen Milliarden einnehmen.

Angesichts eines zusätzlichen Milliardenbedarfs der gesetzlichen Krankenversicherungen im kommenden Jahr sollen unter anderem die Zusatzbeiträge für die Versicherten leicht steigen. Ein Konzept von Bundesgesundheitsministerium und Bundesfinanzministerium sieht vor, dass der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz für 2021 um 0,2 Punkte auf 1,3 Prozent angehoben werden soll. Es liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Zuerst berichteten die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber. Die konkrete Höhe des Zusatzbeitrags legen die Kassen selbst fest, sie können vom Schnitt abweichen. Der Gesamtbeitrag umfasst daneben den allgemeinen Satz von 14,6 Prozent.

Sozialbeiträge sollen unter 40 Prozent bleiben

Über höhere Zusatzbeiträge sollen laut dem Konzept drei Milliarden Euro hereinkommen. Um den Gesamtbedarf von rund 16 Milliarden Euro zu decken, sollen weitere acht Milliarden aus Reserven der Kassen aufgebracht werden. Dazu kommt ein Bundeszuschuss von fünf Milliarden Euro.

"Im Ergebnis bleibt der Gesamtsozialversicherungsbeitrag im Jahr 2021 mit 39,95 Prozent unterhalb der 40 Prozent-Marke", heißt es im Papier. Die Bundesregierung hatte betont, die Sozialbeiträge gerade in der derzeitigen Wirtschaftskrise unter 40 Prozent halten zu wollen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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