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Höhere Kosten: Diese Krankenkassen haben den Zusatzbeitrag erhöht

Zum Jahreswechsel  

Diese Krankenkassen haben den Zusatzbeitrag erhöht

05.01.2021, 07:53 Uhr | AFP, dpa-tmn

Höhere Kosten: Diese Krankenkassen haben den Zusatzbeitrag erhöht. Krankenkassenkarten: Zum neuen Jahr steigen die Zusatzbeiträge vieler gesetzlicher Krankenkassen. (Quelle: dpa/Alexander Heinl)

Krankenkassenkarten: Zum neuen Jahr steigen die Zusatzbeiträge vieler gesetzlicher Krankenkassen. (Quelle: Alexander Heinl/dpa)

Für gesetzlich Versicherte wird es im neuen Jahr teurer. Weil den Krankenkassen Geld fehlt, steigt nun bei vielen der Zusatzbeitrag. Es gibt aber auch Kassen, die ihn senken.

Millionen gesetzlich Krankenversicherte müssen sich laut einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox dieses Jahr auf höhere Kosten einstellen. Demnach erhöhen 31 der 76 allgemein zugänglichen Krankenkassen zum 1. Januar ihre Zusatzbeiträge. 43 Krankenkassen halten den Beitrag konstant, zwei senken ihn sogar. 

Die Zusatzbeiträge der Kassen, die über den allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent hinausgehen, liegen 2021 laut Verivox zwischen 0,35 und 1,9 Prozent. Ein Wechsel vom teuersten zum günstigsten Anbieter kann demnach bis zu 438 Euro Ersparnis im Jahr bringen.

Diese Krankenkassen erhöhen den Zusatzbeitrag (Stand: 4.1.2021): 

Krankenkassenwechsel wird ab 2021 einfacher

Ab diesem Jahr wird der Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse einfacher: Krankenkassenmitglieder müssen nicht mehr bei ihrer bisherigen Kasse kündigen und eine Kündigungsbestätigung anfordern, sondern können direkt eine neue Krankenversicherung abschließen. Die Übermittlung der Kündigung übernimmt ab Januar 2021 die neue Krankenkasse.

Die Gefahr einer Versicherungslücke besteht nicht. Eine Ablehnung des Antrags – zum Beispiel aufgrund des Alters, von Vorerkrankungen oder laufenden Behandlungen – ist laut dem Vergleichsportal Check24 bei zuvor bereits gesetzlich Versicherten ausgeschlossen.

Beim Wechsel nicht nur auf die Kosten schauen

Darüber hinaus gilt ab 2021 eine verkürzte Bindefrist; Verbraucher können dann alle zwölf Monate ihre gesetzliche Krankenkasse wechseln. Bisher waren sie 18 Monate an eine Krankenkasse gebunden.

Es lohnt aber, nicht nur auf die Kosten zu schauen. Zusatzleistungen wie bestimmte Schutzimpfungen, Untersuchungen oder Vorsorgeangebote können je nach Kasse variieren. Diese sollte man beim Vergleich der Anbieter ebenfalls berücksichtigen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
  • Verivox
  • Check24
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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