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Schufa-Auskunft kostenlos anfordern: So geht's

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Bares Geld sparen  

Schufa-Auskunft kostenlos anfordern: So geht's

02.05.2018, 08:58 Uhr | ron, sm, t-online.de

Schufa-Auskunft kostenlos anfordern: So geht's. Jedes Jahr können Sie sich von der Schufa kostenlos eine Selbstauskunft holen. (Quelle: imago/suedraumfoto)

Jedes Jahr können Sie sich von der Schufa kostenlos eine Selbstauskunft holen (Quelle: suedraumfoto/imago)

Einmal pro Jahr haben Sie das Recht, eine kostenlose Schufa-Selbstauskunft zu erhalten. Erfahren Sie hier, wie Sie gratis an Ihre Daten kommen.

Die Selbstauskunft über Ihre Kreditwürdigkeit kann teuer werden: Einige Internetseiten bieten den Dienst laut Verbraucherschützern gegen Bezahlung an – obwohl er eigentlich kostenlos von der Schufa angeboten wird. 

Der Grund: Seit dem 1. April 2010 ist die Schufa per Gesetz dazu verpflichtet, jedem Antragsteller einmal jährlich auf Nachfrage eine kostenlose Schufa-Selbstauskunft zu erteilen.

So geht's: Online zur kostenlosen Schufa-Selbstauskunft

  • Schritt 1: Klicken Sie meineSCHUFA.de an. Scrollen Sie ganz nach unten bis zu einem grauen Bereich mit dem Eintrag: "Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz". Klicken Sie den gelben Link "Zum Formular".
  • Schritt 2: Jetzt erscheint eine Übersichtsseite mit allen kostenpflichtigen und kostenlosen Angeboten. Klicken Sie im linken, vertikalen Navigationsmenü auf "Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz".
  • Schritt 3: Klicken Sie in der Spalte "Datenübersicht nach § 34 BDSG" den Button "Jetzt bestellen". Es öffnet sich eine Seite mit der Info "Bestellformular: Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz".
  • Schritt 4: Wenn Sie auf die kleine Deutschlandfahne klicken, erscheint das deutschsprachige "Bestellformular Datenübersicht nach § 34 BDSG" zum Herunterladen und Ausdrucken. Jetzt können Sie Ihre Daten eintragen.

Vergessen Sie die Ausweiskopie nicht

Wichtiger Hinweis: Auf dem Formular wird nochmals eine kostenpflichtige Schufa-Selbstauskunft ("Alternativ: Bestellung Bonitätsauskunft 29,95 €") angeboten. Lassen Sie dieses Feld leer und unterschreiben Sie dort nicht. Um die Echtheit Ihrer Identität zu beweisen, müssen Sie als deutscher Staatsbürger jetzt noch eine Kopie Ihres Personalausweises beifügen.

Als zweite Möglichkeit schicken Sie eine Kopie Ihres Reisepasses. In diesem Fall darf allerdings auch eine Kopie der Meldebescheinigung nicht fehlen. Bürger anderer Staaten können allerdings nur von der zweiten Möglichkeit Gebrauch machen.

Wohin senden Sie das Bestellformular?

Schicken Sie das ausgefüllte Bestellformular zusammen mit den Kopien Ihrer Ausweisdokumente in einem ausreichend frankierten Umschlag an folgende Postadresse:

SCHUFA Holding AG
Postfach 10 25 66
44725 Bochum

Ist die kostenlose Schufa-Auskunft für Vermieter ausreichend?

Vermieter lassen sich von künftigen Mietern neben den letzten drei Gehaltsabrechnungen auch eine Auskunft über ihre Bonität vorlegen. Damit möchte der Vermieter das Risiko von Mietausfällen vermeiden. In diesem Fall ist die kostenlose Schufa-Auskunft völlig ausreichend.

Tipp
Obwohl diese Auskunft nach Ansicht der Verbraucherzentrale Bremen unrechtmäßig verlangt wird, werden Sie nicht drum herumkommen. Schwärzen Sie aber die Angaben, die der Vermieter nicht wissen muss, wie etwa Konto- oder Kreditkartennummer.

Welche Informationen sammelt die Schufa?

Die Schufa erhebt zunächst allgemeine persönliche Daten:

  • Name
  • Geburtsdatum
  • Geschlecht
  • aktuelle und frühere Wohnorte.

Außerdem speichert die Schufa Informationen zu:

  • Mahn- und Inkassoverfahren
  • eidesstattlichen Versicherungen
  • Kontoeröffnungen
  • Verträgen und Krediten.

Welche Daten dürfen nicht gespeichert werden?

Die Schufa darf viele Daten sammeln. Doch einige Angaben sind tabu:

  • Einkommen
  • Vermögen
  • Arbeitgeber
  • Familienstand.

Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?

Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) regelt, wie lange die Informationen gespeichert werden dürfen. Die meisten Daten sind drei Jahre nach Erhebung zu löschen. Auch Negativeinträge, wie zum Beispiel ein gekündigter Kredit oder Informationen aus sogenannten Schuldnerverzeichnissen, müssen dann entfernt werden.

Verwendete Quellen:


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