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Verbraucherschützer warnen vor unseriösen Kreditkartenangeboten

Verbraucherschützer warnen  

So erkennen Sie unseriöse Kreditkartenangebote

01.05.2019, 09:20 Uhr | AFP

Verbraucherschützer warnen vor unseriösen Kreditkartenangeboten. Kreditkarten: Es tauchen immer wieder dubiose Anbieter auf, die die finanzielle Not von Verbrauchern ausnutzen wollen. (Quelle: Getty Images/Kritchanut)

Kreditkarten: Es tauchen immer wieder dubiose Anbieter auf, die die finanzielle Not von Verbrauchern ausnutzen wollen. (Quelle: Kritchanut/Getty Images)

Sie werben mit kostenlosen Krediten und goldenen Mastercards: Im Internet finden sich unzählige Kreditkartenanbieter, die ihre Kunden in die Kostenfalle locken wollen. Erfahren Sie hier, welche Websites als unseriös gelten.

Verbraucherschützer warnen eindringlich vor Angeboten rund um "Schufa-freie" Kredite und vor "exklusiven" Mastercard-Kreditkarten im Internet. Wer sich darauf einlässt, den erwarten lediglich hohe Kosten, wie der Marktwächter Digitale Welt des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) mitteilt. Ein Widerspruch ist demnach zudem zwecklos, eine Stornierung teuer.

Die finanzielle Not von Verbrauchern habe in den vergangenen Jahren eine Menge zweifelhafter Anbieter auf den Plan gerufen, erläutern die Verbraucherschützer. Die in den Niederlanden, der Schweiz oder Großbritannien registrierten Unternehmen ködern demnach Verbraucher mit Darlehen ohne vorherige Kreditwürdigkeitsprüfung oder mit goldenen Mastercards. Ihre Angebote bewerben sie demnach mit zweifelhaften Gütesiegeln und falschen Bewertungen.

Kunden erhalten kein Darlehen – müssen aber viel Geld zahlen

Doch: "Einen seriösen Kredit ohne vorherige Kreditwürdigkeitsprüfung werden Verbraucher in Deutschland nicht bekommen", sagt Kerstin Schultz, Teamleiterin Marktwächter Finanzen bei der Verbraucherzentrale Sachsen. Und statt der bestellten Mastercard erhalten Kunden in der Regel eine Prepaid-Karte, die mit hohen Kosten verbunden ist.

Auf Widerruf reagieren die Anbieter laut den Verbraucherschützern nicht. Betroffene erhalten aber Mahnungen mit weiteren Kosten. Ein Unternehmen biete im Vorfeld eine Art Stornierung an – sie koste allerdings 139,90 Euro.

Kreditkarten: Vorsicht vor diesen Anbietern

Die Verbraucherschützer gingen nach Beschwerden in den vergangenen Jahren schon mehrfach gegen einschlägige Anbieter vor: mit erfolgreichen Abmahnungen, Klageverfahren und Behördenmeldungen. Zugleich führten die Verbraucherschützer mehrere Gespräche mit Mastercard.
 

 
Doch es tauchen immer wieder neue Anbieter auf. Aktuell warnen die Marktwächter vor dubiosen Anbietern und Inkassobüros auf den folgenden Internetseiten:

  • credifant.com
  • cards24.credit
  • meister.cards
  • verbraucher.cards
  • kreditanfrage.gratis
  • volks.cards
Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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