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Dorf Ottenstein in Niedersachsen verschenkt Grundstücke


Gegen Einwohnerschwund  

Dorf in Niedersachsen verschenkt Grundstücke

11.07.2015, 08:04 Uhr | t-online.de , dpa

Dorf Ottenstein in Niedersachsen verschenkt Grundstücke. Ottensteins Bürgermeister Manfred Weimer zeigt auf das Gratis-Bauland. (Quelle: dpa)

Ottensteins Bürgermeister Manfred Weimer zeigt auf das Gratis-Bauland. (Quelle: dpa)

Ein Dorf in Niedersachsen will dem Einwohnerschwund entgegenwirken und lockt nun Neubürger mit Gratis-Grundstücken. Wer in Ottenstein im Landkreis Holzminden bauen will, bekommt den Baugrund umsonst. 

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"800 bis 1000 Quadratmeter groß sind die Grundstücke", sagt der Bürgermeister der 950-Seelen-Gemeinde im schönen Weserbergland, Manfred Weimer (CDU). Insgesamt warten 10.000 Quadratmeter gemeindeeigenes Bauland auf neue Besitzer.

Wert von gut 10.000 Euro pro Grundstück

"Bei einem regulären Quadratmeterpreis von knapp 13 Euro wäre das ein Wert von mehr als 10.000 Euro pro Grundstück“, rechnet Weimer vor. "Beste Lage mit herrlicher Rundumsicht. Man kann bis zum Solling gucken. In den anderen Richtungen sind Ith, Vogler und Deister zu sehen." Die Kosten für die Erschließung müssten die Interessenten aber selbst zahlen. 

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Trotz der idyllischen Lage inmitten der Natur sehen die Prognosen der Bevölkerungsentwicklung nicht gut aus. In den nächsten 20 Jahren könnte das Dorf ein Drittel seiner Bewohner verlieren. Junge Leute zieht es fort, der Ort westlich der Weser sei manchen zu abgelegen, zu ruhig. 

Alles, was man zum Leben braucht

Noch gibt es auf der Ottensteiner Hochebene fast alles, was man zum Leben braucht: Arzt, Apotheke, ein paar Geschäfte, Handwerksbetriebe, schreibt "Kreiszeitung.de" unter Berufung auf den Bürgermeister. Weimer wirbt für sein Dorf: Ein Frischkäsewerk biete rund 300 Menschen Arbeit.

Im 20 Autominuten entfernten Holzminden residiert zudem einer der weltgrößten Aromen- und Duftstoffe-Hersteller: Symrise gehört zu den 100 größten Unternehmen in Deutschland und notiert immerhin im MDax  . 

Am liebsten junge Familien

Auch die Grundschule, die eigentlich schon geschlossen werden sollte, sei vorerst gerettet. "Aber damit die Schule bleibt, brauchen wir mehr Kinder", sagt der Bürgermeister.

"Wir wollen am liebsten Leute unter 40 mit Kindern", zitiert die "Kreiszeitung" Weimer. "Die müssen innerhalb von drei Jahren bauen. Und Spekulanten haben keine Chance."

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