HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & VerbraucherUnternehmen

Briefporto wird erhöht: Deutsche Post will für Standardbrief 60 Cent


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextHilfspaket: Union sieht viele offene FragenSymbolbild für einen TextPrivater Gasverbrauch steigt zu starkSymbolbild für einen TextBericht: Hohenzollern-Prinz ist totSymbolbild für einen TextSo reagieren Russen auf Kreml-BeschlussSymbolbild für einen TextUmfrage-Schock für Truss-ParteiSymbolbild für einen TextTodesursache der Queen bekanntSymbolbild für einen TextKönigshaus zensiert StaatsbegräbnisSymbolbild für einen TextDFB-Spielerinnen lassen Bayern jubelnSymbolbild für einen TextSechsjähriger stirbt nach FußballtrainingSymbolbild für einen TextEx-Dschungelkönigin ist Mutter gewordenSymbolbild für einen TextAuto wickelt sich um Baum – Fahrer totSymbolbild für einen Watson TeaserHeftige Kritik für Film über Sex-IkoneSymbolbild für einen TextBeherrschen Sie das Spiel der Könige?

Deutsche Post will erneut das Porto erhöhen

Von t-online, dpa-afx, reuters
Aktualisiert am 15.11.2013Lesedauer: 2 Min.
Das Versenden von Briefen soll nach Plänen der Post teurer werden
Das Versenden von Briefen soll nach Plänen der Post teurer werden (Quelle: dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Nach nur einem Jahr will die Deutsche Post erneut ihr Briefporto erhöhen. Der Preis für einen Standardbrief soll 2014 um zwei Cent auf 60 Cent angehoben werden, wie der Konzern mitteilte. Dazu werde ein entsprechender Antrag bei der Bundesnetzagentur gestellt.

Damit sollen die Preise an die gestiegenen Kosten angepasst werden, hieß es in der Mitteilung. Die Preise für die anderen nationalen Briefformate wie Kompaktbrief und Postkarte sollen unverändert bleiben.


Great Place to Work: Deutschlands Beste Arbeitgeber 2013

Tagungshotel Schindlerhof
Platz 2: PENTASYS AG
+11

Portoerhöhung lohnt sich

Erst zum Jahresbeginn 2013 hatte der DAX-Konzern das Briefporto um drei Cent auf 58 Cent erhöht. Die erste Briefpreiserhöhung nach 15 Jahren brachte dem Unternehmen nach eigenen Angaben rund 100 Millionen Euro Mehreinnahmen.

Wachsende Konkurrenz aus dem Internet

Im Briefbereich steht die Deutsche Post unter einem hohen Druck, weil E-Mail und Internet die klassische Briefzustellung zunehmend verdrängen. Preiserhöhungen kann der ehemalige Staatsmonopolist indes nur mit Genehmigung der Bundesnetzagentur durchsetzen. Preisänderungen bei Briefsendungen bis zu einem Gewicht von 1000 Gramm muss sich das Unternehmen stets vorab von der Behörde genehmigen lassen.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Logo der Radeberger-Brauerei (Symbolbild): Die Braugruppe leidet unter gestiegenen Kosten.
Radeberger schließt Produktion am Stammsitz

Mehr Spielraum für Erhöhungen

Die erneute Anhebung des Portos liegt aber auch an einem Vorschlag der Bundesnetzagentur, der dem Konzern für die kommenden fünf Jahre mehr Spielraum gibt als bisher. Die Agentur steckt als Regulierungsbehörde für den Briefmarkt den Rahmen ab, in dem sich Erhöhungen des Briefportos der Deutschen Post ab 2014 bewegen können.

Leitplanken sollen nach dem aktuellen Vorschlag die Inflationsrate sowie Produktivitätsfortschritte der Post sein, die die Bundesnetzagentur mit 0,2 Prozent veranschlagt - und damit niedriger ansetzt als in den vergangenen Jahren.

Paketboom und Expressbriefe lassen Gewinn steigen

Die Deutsche Post hatte im abgelaufenen dritten Quartal belastet durch den starken Euro zwar zweieinhalb Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet. Der Paketboom und Expressbriefe rund um die Welt hatten die Belastungen jedoch abgefedert. So war der operative Gewinn (EBIT) auch dank des erhöhten Briefportos um sieben Prozent gestiegen.

Der Überschuss verfehlte allerdings die Erwartungen der Analysten. Post-Chef Frank Appel hält aber an seinem Jahresziel fest und will den operativen Gewinn im laufenden Jahr auf 2,75 bis 3,0 Milliarden Euro steigern. Auch in den kommenden beiden Jahren soll es nach oben gehen.

Die Bonner sind in Deutschland das einzige Unternehmen, das die flächendeckende Versorgung der Verbraucher mit Briefen sicherstellt. Wettbewerber wie TNT Post konzentrieren sich auf die Verteilung von lukrativen Massensendungen in Ballungsräumen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Frederike Holewik
BundesnetzagenturDeutsche Post
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website