• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Unternehmen & Verbraucher
  • Unternehmen
  • Zerbricht Darboven-Familie an Adoptionsstreit?


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextNeuer Corona-Ausbruch in WuhanSymbolbild f├╝r einen TextNagelsmann k├Ąmpft f├╝r Spieler-TransferSymbolbild f├╝r einen TextWilliam Cohn ist totSymbolbild f├╝r einen TextHanni H├╝sch verl├Ąsst die ARDSymbolbild f├╝r einen TextPistorius trifft Eltern seines MordopfersSymbolbild f├╝r einen TextWeniger Rentenpunkte f├╝r NVA-Soldaten?Symbolbild f├╝r ein VideoGr├Â├čter W├Ąrmespeicher DeutschlandsSymbolbild f├╝r einen TextNew York will Verfassung ├ĄndernSymbolbild f├╝r ein VideoPfeilschwanzkrebse wegen Blut gejagtSymbolbild f├╝r einen TextFormel 1: Red Bull hat ProblemeSymbolbild f├╝r einen TextFilmreife Flucht vor Polizei ├╝ber D├ĄcherSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserAmazon dreist um 330.000 Euro betrogenSymbolbild f├╝r einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Zerbricht Darboven-Familie an Adoptionsstreit?

Von dpa, sm

Aktualisiert am 10.07.2018Lesedauer: 3 Min.
Albert Darboven: Der Chef des Kaffeeherstellers will die Zukunft des Unternehmens durch eine Adoption regeln, die Verwandtschaft ist irritiert.
Albert Darboven: Der Chef des Kaffeeherstellers will die Zukunft des Unternehmens durch eine Adoption regeln, die Verwandtschaft ist irritiert. (Quelle: Frank Hoermann, Sven Simon/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Darboven und Jacobs sind gro├če Namen, die mit Kaffee Geschichte geschrieben haben. Nun k├Ânnte die Geschichte weiter geschrieben werden. Doch anders als Sie denken. Warum eine Adoption die Gem├╝ter erhitzt und die Gefahr f├╝r ein Traditionsunternehmen beschworen wird.

Mehrere Mitglieder der Familie Darboven bangen um die Zukunft des Hamburger Kaffee-Herstellers. "Wir sind in tiefer Sorge um dieses Unternehmen, an dem wir zusammen 42,5 Prozent der Anteile halten", schreibt Arthur Darboven ÔÇô Sohn von Firmenchef Albert Darboven (82) in einem offenen Brief.

Der Stein des Ansto├čes: die geplante Adoption von Andreas Jacobs (54), Spross der Bremer Kaffeeunternehmer-Familie Jacobs. Denn, Darboven ist ein Familienunternehmen. Bislang darf die F├╝hrung der Firma nur innerhalb der Darboven-Familie weitergegeben werden. Die L├Âsung: eine Adoption von Jacobs durch den Darboven-Firmenpatriarchen.

Familienmitglieder f├╝rchten Ende der Tradition

Das Vorhaben trifft jedoch bei den anderen Familienmitgliedern auf wenig Zustimmung. Zusammen mit seinen Cousins Arndt und Behrendt Darboven sowie deren Mutter Helga Darboven warnt Arthur Darboven, es k├Ânne zu einem "Bruch mit den Werten des Unternehmens und der Familie" kommen.

"Es ist f├╝r uns ├╝berhaupt nicht nachvollziehbar, dass Albert Darboven, unser Vater beziehungsweise Onkel, die F├╝hrung des Familienunternehmens an Dr. Andreas Jacobs ├╝bertragen will", erkl├Ąren die j├╝ngeren Darbovens. Jacobs habe "keine enge Bindung an unser Haus." Arthur Darboven selbst hatte das Unternehmen im Jahr 2009 verlassen, bot nun jedoch zusammen mit den Verfassern des Briefes an, das Familienunternehmen in f├╝nfter Generation fortzuf├╝hren.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Putin hinter Gittern
Wladimir Putin ist im Westen isoliert.


Eine "rein famili├Ąre Angelegenheit"

Firmen-Chef Albert Darboven hingegen sieht die geplante Adoption des Unternehmers Andreas Jacobs als rein famili├Ąre Angelegenheit. "Albert und Edda Darboven verbindet mit Herrn Dr. Jacobs eine langj├Ąhrige tiefe Freundschaft", hei├čt es in einer Mitteilung. "Meine Frau und ich w├╝nschen uns, Herrn Dr. Jacobs auch ganz offiziell in unsere Familie aufzunehmen", so Darboven. "Aber das ist eine rein famili├Ąre Angelegenheit, die nur uns drei betrifft."

Eine Gefahr f├╝r das Traditionsunternehmen sieht Darboven durch die Adoption von Jacobs nicht gegeben: "Die Wahrung und langfristige Absicherung meines Lebenswerkes sind meine oberste Pflicht als Unternehmer", erkl├Ąrt er. "Es ist kein Geheimnis, dass wir Herrn Dr. Jacobs nicht nur privat verbunden sind, sondern ihn auch als einen herausragenden Unternehmer sch├Ątzen, der unser volles Vertrauen genie├čt."

Darboven ÔÇô eine 150 Jahre alte Tradition

Schon fr├╝her hatte Firmenchef Albert Darboven angedeutet, dass er eines Tages einen Nachfolger adoptieren oder Teile des Verm├Âgens in eine Stiftung geben k├Ânnte. Von einer ├ťbergabe des Staffelstabs an seinen Sohn oder weiteren Teilen der Familie ist keine Rede. Das 150 Jahre alte Unternehmen ist derzeit der kleinste unter den f├╝nf gro├čen deutschen Kaffeeherstellern. 2016 wies die Bilanz der Albert Darboven Holding GmbH & Co. KG einen Verlust von rund 4,6 Millionen Euro aus.

Die Jacobs-Familie kann ebenfalls auf eine rund 100-j├Ąhrige Geschichte als Kaffee-Hersteller zur├╝ckblicken. 1895 in Bremen als Kolonialwarenladen gegr├╝ndet, fusionierte das inzwischen als Jacobs Kaffee firmierende Unternehmen mit der Interfood AG aus der Schweiz, zu der auch Suchard und Tobler geh├Âren. Im Jahr 1990 wurde Jacobs Suchard an Kraft Foods verkauft. Die Jacobs-Familie h├Ąlt unter anderem einen Anteil von 30 Prozent an dem Schokoladenhersteller Barry Callebaut und geh├Ârt mit einem Verm├Âgen von mehr als vier Milliarden Euro zu den reichsten Deutschen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft
Ratgeber
Gema Geb├╝hrenInflationKalte ProgressionRezessionSchufa ScoreWirecard Skandal

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website